Welcher Monat passt, hängt davon ab, was du sehen willst. Die Trockenzeit von Juni bis Oktober ist die sichere Wahl für eine erste Safari: kurzes Gras, Tiere an den Wasserstellen, im Norden der Serengeti die Querungen am Mara-Fluss, dazu der Süden mit Nyerere und Ruaha in seiner besten Phase. Dafür zahlst du Hauptsaisonpreise und teilst die bekannten Stellen mit vielen Fahrzeugen. Im Januar und Februar, zwischen den beiden Regenzeiten, kalben die Gnus im Süden der Serengeti. Und wer im April oder Mai fährt, bekommt Regen, leere Pisten und die niedrigsten Preise des Jahres, muss aber mit geschlossenen Camps rechnen.
- Lange Regenzeit
- März bis Maiim Norden, Spitze im April
- Kurze Regenzeit
- Okt./Nov. bis Dez.Beginn je nach Quelle
- Trockenzeit
- Juni bis Oktoberdazu Januar und Februar trockener
- Kalbezeit
- FebruarSpitze, Süden der Serengeti
- Mara-Querungen
- Juli bis OktoberSpitze meist Aug. und Sep.
Zwei Regenzeiten im Norden, eine im Süden
Im Norden, wo Serengeti, Ngorongoro und Tarangire liegen, regnet es zweimal im Jahr. Die lange Regenzeit, auf Suaheli Masika, dauert von März bis Mai. Sie ist die verlässlichere der beiden. Bei der kurzen Regenzeit, Vuli, gehen die Quellen auseinander: Oktober bis Dezember für ganz Tansania, meist erst November und Dezember für Arusha, „Oktober bis Mitte Dezember“ laut britischem Außenministerium. Die Länge beider Regenzeiten schwankt von Jahr zu Jahr.
Der Süden, der Westen und das Zentrum kennen nur eine Regenzeit, je nach Quelle ab Oktober, November oder Dezember bis April oder Mai. Für Ruaha und Nyerere heißt das: Von Juni bis Oktober ist es trocken, dann wird es heiß. Vor den Regen steigen die Tagestemperaturen in Ruaha auf über 38 Grad.
Landesweit ist es von November bis Februar am heißesten, mit 25 bis 31 Grad, und von Mai bis August am kühlsten. Januar und Februar gelten als Trockenfenster, sind aber nicht trocken. In der Serengeti fallen in diesen Monaten 80 bis 100 Millimeter, meist als kurze Schauer. Nach starkem Regen können Pisten in den Parks gefährlich oder unpassierbar werden, warnt das britische Außenministerium. Wer selbst fährt, plant in der Regenzeit mehr Zeit ein.
Das Klima in Arusha, Monat für Monat
Arusha liegt auf rund 1.400 Metern und laut TANAPA der häufigste Ausgangspunkt für Safaris im Norden. Zwei Klimatabellen liegen vor, und bei den Nachtwerten passen sie nicht zusammen.
| Monat | Tag °C (A / B) | Nacht °C (A) | Nacht °C (B) | Regen mm (A / B) | Regentage (B) |
|---|---|---|---|---|---|
| Januar | 28 / 28 | 10 | 15,6 | 50 / 65 | 12 |
| Februar | 28 / 28,4 | 10 | 15,9 | 80 / 65 | 12 |
| März | 27 / 27,8 | 11 | 17,1 | 170 / 145 | 15 |
| April | 25 / 25 | 13 | 17,3 | 360 / 340 | 21 |
| Mai | 22 / 23,1 | 11 | 16,4 | 210 / 170 | 14 |
| Juni | 21 / 22,3 | 8 | 14,7 | 30 / 40 | 5 |
| Juli | 20 / 22,1 | 9 | 13,9 | 10 / 20 | 5 |
| August | 22 / 23,2 | 8 | 14,3 | 10 / 15 | 4 |
| September | 24 / 25,1 | 8 | 14,7 | 20 / 15 | 3 |
| Oktober | 26 / 26,7 | 10 | 16,0 | 30 / 40 | 6 |
| November | 27 / 26,8 | 10 | 16,4 | 110 / 125 | 15 |
| Dezember | 27 / 26,8 | 10 | 15,8 | 100 / 90 | 15 |
Quelle A ist die englische Wikipedia nach Weatherbase, Quelle B Climatestotravel mit einer Station auf 1.350 Metern. Beide nennen keinen Messzeitraum. Bei den Tageswerten und beim Regen liegen sie nah beieinander: April ist mit 340 bis 360 Millimetern der nasseste Monat, Juli bis September sind die trockensten. Nachts aber trennen sie fünf bis acht Grad. Quelle A kommt im Juni und August auf 8 Grad, Quelle B nie unter 13,9 Grad. Nimm für die Abende von Juni bis September sicherheitshalber eine warme Jacke mit.
Klimawerte für die Serengeti
Die Klimatabellen für die Serengeti im Netz sind aus globalen Klimadaten modelliert oder stammen von einem Camp bei Ikoma am Westrand. Beide zeigen: tagsüber 25 bis 29 Grad, nachts 13 bis 16 Grad, der meiste Regen im April mit 21 bis 22 Regentagen, der wenigste im Juli. Als Richtung taugen sie. Als Messwerte nicht.
Kalt am Kraterrand
Der Boden des Ngorongoro-Kraters liegt auf etwa 1.800 Metern, die Crater Lodge am Rand auf etwa 2.300 Metern. Dort oben wird es nachts kalt. Climatestotravel nennt für die Crater Lodge von Juni bis September im Monatsmittel 8 Grad in der Nacht und 19 bis 21 Grad am Tag, Safaribookings spricht von etwa 6 Grad am Rand und schreibt, dass es dort frieren kann. Für die Fahrt hinunter in den Krater am frühen Morgen brauchst du Fleece, Mütze und eine Jacke.
Die Große Tierwanderung Monat für Monat
Die Große Tierwanderung (Great Migration) ist kein Ereignis mit Termin, sondern ein Kreis, den die Herden jedes Jahr zwischen dem Süden der Serengeti und der Masai Mara in Kenia ziehen. Sie folgen dem Regen und dem frischen Gras. Eine Studie von 2009 in der Fachzeitschrift The American Naturalist erklärt die Bewegungen am besten über den Stickstoffgehalt des Grases. Deshalb verschieben sich die Zeiten von Jahr zu Jahr, oft um Wochen. Expert Africa nennt das Wetter als Hauptgrund. Serengeti.com bezeichnet seine Monatsangaben als Richtwerte mit häufigen Ausnahmen, bei unerwartetem Regen kehren Herden auch um.
Die Spalte Belege fasst sieben Quellen zusammen, drei Wikipedia-Artikel, Expert Africa, serengeti.com, Africa Geographic und Safaribookings. „Hoch“ heißt: alle stimmen überein. „Mittel“: die Mehrheit. „Uneinheitlich“: Die Quellen nennen verschiedene Gebiete.
| Monat | Wo die Herden meist stehen | Belege |
|---|---|---|
| Januar | Süden: Kurzgrasebenen um Ndutu und Naabi Hill | hoch |
| Februar | Süden um Ndutu, Spitze der Kalbezeit | hoch |
| März | Süden, erste Gruppen ziehen Richtung Simba Kopjes und Moru | mittel |
| April | Zentrale Serengeti auf dem Weg nach Norden und Westen, teils noch im Süden | uneinheitlich |
| Mai | Zentrum und Westen, Moru bis Mbalageti, Beginn Western Corridor | mittel |
| Juni | Western Corridor, Südufer des Grumeti | mittel |
| Juli | Grumeti oder schon im Norden, erste Querungen am Mara | uneinheitlich |
| August | Norden bei Kogatende und Lamai, Mara-Querungen, Teile in der Masai Mara | hoch |
| September | Norden und Masai Mara, Querungen, gegen Ende weniger | hoch |
| Oktober | Norden und Masai Mara, erste Gruppen auf dem Rückweg | uneinheitlich |
| November | Rückweg über Lobo und West-Loliondo nach Süden | uneinheitlich |
| Dezember | Ankunft im Süden um Ndutu | mittel |
Wie viele Tiere wandern?
Eine genaue Zahl kann dir niemand nennen. Luftzählungen kommen seit den 1970er-Jahren recht stabil auf rund 1,3 Millionen Gnus, die Parkbehörde TANAPA schrieb 2024 von rund 1,35 Millionen. Wikipedia nennt 1,5 bis 1,7 Millionen, serengeti.com rund zwei Millionen, Africa Geographic 1,3 bis 2,5 Millionen. Dazu kommen je nach Quelle 200.000 bis 300.000 Zebras und Hunderttausende Gazellen.
Dann kam 2025 eine Studie im Fachblatt PNAS Nexus. Ein Team um Isla Duporge hatte Satellitenbilder mit künstlicher Intelligenz ausgewertet und fand im August 2022 rund 324.000 bis 338.000 Gnus, im August 2023 rund 503.000 bis 533.000. Also weniger als 600.000, nicht einmal die Hälfte der Luftzählung. Duporge selbst warnt vor dem Schluss, 700.000 Tiere seien gestorben oder verschwunden. Es gehe darum zu verstehen, warum die Methoden so verschieden zählen, ein Abgleich beider Verfahren ist geplant. Die Bilder deckten rund 4.000 Quadratkilometer im Norden ab. Ob damit alle Herden erfasst waren, bleibt offen.
Kalbezeit im Süden: Januar bis März
Ab Dezember sammeln sich die Herden auf den Kurzgrasebenen zwischen Naabi Hill und dem Ngorongoro-Hochland. Die Spitze liegt im Februar. Bei den Zahlen gehen die Quellen auseinander: Wikipedia schreibt von etwa 500.000 Kälbern in zwei bis drei Wochen, TANAPA von über 250.000 Kälbern im Jahr, vier Fünftel davon in wenigen Wochen ab Mitte Februar. Africa Geographic nennt bis zu 8.000 Geburten am Tag. Wo so viele Jungtiere sind, jagen Löwen und Geparden, gerade am Ndutu-See.
Ndutu gehört übrigens nicht zum Serengeti-Nationalpark, sondern zum Ngorongoro-Schutzgebiet. Dort gelten die Gebühren der Ngorongoro-Behörde, mehr dazu auf der Seite zum Ngorongoro-Krater. Die Behörde selbst nennt Ende Dezember bis April als beste Zeit für Ndutu.
Western Corridor und Grumeti: Mai bis Juli
Ab April ziehen die Herden durch die zentrale Serengeti nach Nordwesten. Im Western Corridor stauen sie sich am Grumeti, laut serengeti.com manchmal bis zu zwei Wochen, bevor sie den Fluss überqueren, in dem große Krokodile leben. Wann, darin widerspricht sich die englische Wikipedia selbst: einmal April und Mai, einmal Mai bis Juli. Die meisten übrigen Quellen legen den Grumeti in den Juni und Juli.
Mara-Querungen: Kogatende und Lamai gegen Masai Mara
Der Mara ist der einzige Fluss im Park, der das ganze Jahr Wasser führt. Die ersten Querungen beginnen meist im Juli, die Spitze liegt nach den meisten Quellen im August und September, einzelne gibt es bis Oktober. Die Masai Mara in Kenia erreichen die Herden Ende Juli oder im August. Laut serengeti.com bleibt aber etwa die Hälfte im tansanischen Teil am Mara, kleinere Gruppen wechseln hin und her. Für die Querungen musst du also nicht nach Kenia. Auf der Tansania-Seite liegen die Stellen bei Kogatende und Lamai, beide mit Flugpiste.
Leer ist es dort nicht, Safaribookings nennt die Querungsstellen überlaufen. TANAPA hat 2024 eigene Regeln erlassen: feste, beschilderte Beobachtungspunkte, eine Höchstzahl an Fahrzeugen je Punkt, Abstand zum Ufer, alle Fahrzeuge auf einer Flussseite, und niemand steigt aus. Ob an einem bestimmten Tag eine Herde ins Wasser geht, weiß vorher keiner. Plane im Norden deshalb mehrere Nächte ein.
Von Seronera nach Kogatende fährst du je nach Veranstalter vier bis fünf Stunden, mit Pirschfahrten eher einen ganzen Tag. Der Flug ab Arusha dauert mit Zwischenlandungen rund 2 Stunden 40 Minuten (Flugplan Stand September 2026).
Der Rückweg: Oktober bis Dezember
Beim Aufbruch nach Süden sind sich die Quellen uneins. Expert Africa nennt September und Oktober, die Wikipedia einmal „Ende Oktober“, einmal Anfang November mit dem Beginn der kurzen Regen. Die Route führt über Lobo und West-Loliondo, und Ende November oder im Dezember stehen die ersten Herden wieder bei Ndutu. Den Takt gibt der Beginn der kurzen Regen vor.
Haupt- und Nebensaison: was sie bei Gebühren und Preisen ändern
Die Parkbehörde TANAPA teilt das Jahr in zwei Saisons. Hauptsaison ist vom 16. Mai bis 14. März, Nebensaison vom 15. März bis 15. Mai. In der Serengeti kostet die Conservation Fee für Erwachsene 70 US-Dollar (rund 61 €) pro Person und 24 Stunden in der Hauptsaison, 60 Dollar (rund 52 €) in der Nebensaison. In Tarangire und am Lake Manyara sind es 50 und 45 Dollar (rund 44 und 39 €), jeweils zuzüglich 18 Prozent Mehrwertsteuer (Stand September 2026). Für Übernachtungen in der Serengeti gibt es eine zweite Staffel: Die Concession Fee liegt von Juli bis September bei 60 Dollar (rund 52 €), sonst bei 50 Dollar (rund 44 €) pro Person und Nacht. Alle Gebühren im Detail stehen auf der Seite Was eine Safari in Tansania kostet.
Bei den Preisen der Veranstalter ist die Spanne größer. Ein Veranstalter schreibt im März 2026, Unterkünfte kosteten in der Grünen Saison im April und Mai 30 bis 50 Prozent weniger als in der Hauptsaison, und nennt ein Beispiel: eine Safari für 2.800 US-Dollar (rund 2.450 €) pro Person im Juli koste im April oft 1.600 bis 1.900 Dollar (rund 1.400 bis 1.650 €; Stand März 2026). Andere Veranstalter nennen 20 bis 40 Prozent.
Was Hauptsaison heißt, legt jeder Anbieter selbst fest. Safaribookings rechnet im Norden Juli bis März dazu, der genannte Veranstalter nur Januar, Februar, Juni bis Oktober und die Feiertage im Dezember.
Wer in der langen Regenzeit schließt
Das Sayari Camp im Norden der Serengeti, zwanzig Minuten von der Piste in Kogatende, ist im April und Mai geschlossen. Im Süden ist das eher die Regel als die Ausnahme: In Nyerere schließen viele Lodges im April und Mai, in Ruaha machen die Camps im Mai zu. Coastal Aviation setzt die Flüge nach Nyerere und Ruaha von Mitte März bis Ende Mai aus (Flugplan Stand Juli 2026). Wer im April reist, bleibt deshalb am besten im Norden.
Was für jede Jahreszeit spricht
- Juni bis Oktober: kaum Regen, weniger Mücken, die Tiere sammeln sich an den Wasserstellen, im Ngorongoro-Krater ist das Gras kurz. Seronera und die Querungsstellen am Mara sind voll.
- November bis März: grüne Landschaft, Zugvögel von November bis April, die Kalbezeit im Süden mit vielen Raubtieren.
- April und Mai: niedrigere Preise, deutlich weniger Besucher, auch am Krater. Dafür viel Regen, langes Gras im Krater im März und April und geschlossene Camps.
Das Malariarisiko hängt nicht an der Jahreszeit. Auswärtiges Amt und Tropenmediziner stufen es für ganz Tansania unter 2.500 Metern das ganze Jahr als hoch ein. Was das für dich bedeutet, steht auf der Seite Einreise und Gesundheit.
Die beste Zeit für jeden Park
| Gebiet | Beste Zeit | Warum |
|---|---|---|
| Serengeti Süden und Ndutu | Dezember bis März | Herden und Kalbezeit, Spitze im Februar |
| Serengeti Zentrum (Seronera) | ganzjährig | Tiere, die nicht wandern; Herden ziehen im April und Mai durch |
| Serengeti Western Corridor | Mai bis Juli | Herden am Grumeti |
| Serengeti Norden (Kogatende, Lamai) | Juli bis Oktober | Mara-Querungen, Spitze meist August und September |
| Ngorongoro-Krater | ganzjährig, am besten Juni bis Oktober | kurzes Gras, gute Sicht; im April und Mai weniger Besucher, im März und April langes Gras |
| Tarangire | Juni bis Oktober; Safaribookings: Juli bis November | Tiere sammeln sich am Tarangire-Fluss; in der Regenzeit wandern viele ab |
| Nyerere | Juni bis Oktober | Trockenzeit; im April und Mai viele Lodges zu |
| Ruaha | Mai oder Juni bis Oktober (Quellen uneins) | Trockenzeit; Camps im Mai geschlossen |
| Sansibar | Juni bis Oktober, Januar und Februar | trockener; Hauptregen März bis Mai, Spitze im April |
Für Tarangire widersprechen sich die Quellen bei der Dauer: TANAPA nennt Juni bis Oktober, die Wikipedia Juni bis November. Sicher ist die Mitte der Trockenzeit, wenn der Fluss die wichtigste Wasserquelle ist. Auf Sansibar fällt im April nach den Klimanormalen der Weltorganisation für Meteorologie über 400 Millimeter Regen, im Juli rund 30.
Und wer den Kilimandscharo dazunehmen will: Als beste Monate für die Besteigung nennen Veranstalter Januar, Februar und Juli bis Oktober, April und Mai gelten wegen Regen und Schnee in der Höhe als die schlechtesten.
Unser TippWenn du im Februar wegen der Kalbezeit fährst, übernachte in der Gegend um Ndutu und nicht in Seronera. Von der zentralen Serengeti bis Ndutu fährst du je nach Veranstalter zweieinhalb bis vier Stunden pro Richtung. Diese Zeit fehlt dir bei den Herden. Und rechne die Gebühren der Ngorongoro-Behörde ein, denn Ndutu liegt außerhalb des Nationalparks.
Euro-Beträge gerundet. Kurs: 1 € = 1,15 US-Dollar (Referenzkurs der Europäischen Zentralbank vom 22.09.2026).
Häufige Fragen zur Reisezeit in Tansania
Wann ist die beste Reisezeit für eine Safari in Tansania?
Eine einzige beste Zeit gibt es in Tansania nicht. Die Trockenzeit von Juni bis Oktober bringt kurzes Gras, Tiere an den Wasserstellen und die Mara-Querungen, aber auch die meisten Besucher. Im Januar und Februar kalben die Gnus im Süden der Serengeti, April und Mai sind am günstigsten und am nassesten.
Wann kann man die Gnuwanderung in Tansania sehen?
Die Große Tierwanderung ist das ganze Jahr unterwegs. Von Dezember bis März stehen die Herden meist im Süden um Ndutu, von Mai bis Juli im Western Corridor und am Grumeti, von Juli bis Oktober im Norden am Mara-Fluss. Die Zeiten verschieben sich mit dem Regen von Jahr zu Jahr um Wochen.
Wann überqueren die Gnus den Mara-Fluss?
Die Querungen am Mara-Fluss im Norden der Serengeti beginnen meist im Juli und erreichen ihre Spitze im August und September, einzelne gibt es bis Oktober. Auf tansanischer Seite liegen die Querungsstellen bei Kogatende und Lamai, ein Teil der Herden zieht weiter in die Masai Mara nach Kenia.
Lohnt sich eine Safari in Tansania im April oder Mai?
April und Mai sind in Nordtansania die lange Regenzeit, der April ist in Arusha der nasseste Monat des Jahres. Dafür sind die Parks leer, die Parkgebühren vom 15. März bis 15. Mai niedriger, und Veranstalter nennen Nachlässe von 20 bis 40 oder 30 bis 50 Prozent. Manche Camps, besonders im Süden, schließen dann.
Wie viele Gnus wandern durch die Serengeti?
Luftzählungen kommen auf rund 1,3 Millionen Gnus, andere Quellen nennen bis zu zwei Millionen und mehr. Eine Satellitenzählung von 2025 fand im August 2022 und 2023 weniger als 600.000 Tiere. Laut der Studienleiterin beweist das keinen Rückgang.
