Freistehende Badewanne auf dem Holzdeck einer Safari-Lodge am Wasser

Tansania · Planung

Was eine Safari in Tansania kostet

Am Naabi Hill Gate, dem Übergang vom Ngorongoro-Schutzgebiet in die Serengeti, stellt der Fahrer den Motor ab und geht mit einer Mappe zum Schalter. Die Karte wird durchgezogen, der Beleg kommt zurück. Du sitzt im Wagen, während er einen großen Teil deines Reisepreises bezahlt.

Foto: 123RF

Wer nach dem Preis einer Safari in Tansania fragt, bekommt meist eine einzelne Zahl pro Tag. Die ist nicht falsch. Aber sie verdeckt, woraus sie besteht: Parkgebühren, Wagen und Guide, Unterkunft. Was deine Reise am Ende kostet, hängt von Lodge, Veranstalter und Saison ab. Alle Zahlen haben den Stand September 2026.

Tagespreise: zwei Quellen, zwei Spannen

Das Vergleichsportal SafariBookings wertet die Angebote auf seiner Plattform aus, nach eigenen Angaben rund 7.800 Tansania-Touren. Im Durchschnitt kostet dort eine Budget-Safari 225 bis 250 Euro pro Person und Tag, eine Mittelklasse-Safari 325 bis 375 Euro und eine Luxussafari 525 bis 600 Euro (Stand September 2026). Der niedrigere Wert gilt jeweils für Gruppentouren, der höhere für Privattouren. Internationale Flüge, Trinkgeld und persönliche Ausgaben sind nicht enthalten.

Ein Veranstalter in Arusha nennt für 2026 deutlich höhere Beträge, und zwar in US-Dollar: 250 bis 400 Dollar (rund 220 bis 350 €) pro Person und Tag für eine Camping-Safari, 450 bis 800 Dollar (rund 390 bis 700 €) für die Mittelklasse mit Lodges, ab 850 Dollar (rund 740 €) für Luxus. Darin stecken Unterkunft, Mahlzeiten, Parkgebühren und ein privater Geländewagen mit Guide. Für sieben Tage Mittelklasse kommt er auf 3.150 bis 4.200 Dollar (rund 2.750 bis 3.650 €) pro Person, ohne Flüge, Visum und Trinkgeld.

Warum die Zahlen so weit auseinanderliegen? Die eine ist ein Durchschnitt über viele Anbieter, die andere die Preisliste eines einzelnen Veranstalters für private Touren. In den Portaldurchschnitt fließen auch Gruppentouren ein, der Veranstalter rechnet mit einem Wagen nur für dich. Dazu kommen zwei Währungen und verschiedene Grenzen zwischen den Stufen. Nimm SafariBookings als Untergrenze dafür, was am Markt angeboten wird, und die Veranstalterspanne als Hinweis, wo private Lodge-Safaris liegen.

Budget
225 bis 250 €pro Person und Tag, SafariBookings
Mittelklasse
325 bis 375 €SafariBookings; Veranstalter: 450 bis 800 USD (rund 390 bis 700 €)
Luxus
525 bis 600 €SafariBookings; Veranstalter: ab 850 USD (rund 740 €)
Serengeti
82,60 USD (rund 72 €)pro Person und 24 Std. mit Steuer
Kraterfahrt
295 USD (rund 260 €)pro Fahrzeug, Ngorongoro

Woraus sich der Preis zusammensetzt

Eine geführte Safari in Tansania ist ein Paket. Einige Posten zahlt der Veranstalter für dich, andere zahlst du selbst.

Das Visum beantragst du als E-Visum über das offizielle Portal, alle Details dazu stehen auf der Seite Einreise und Gesundheit. Beim Treibstoff meldet das Auswärtige Amt deutlich gestiegene Preise seit Anfang April 2026 und zeitweise Engpässe. Frag beim Angebot nach, ob ein Treibstoffzuschlag dazukommt.

Warum Tansania teurer ist als manche Nachbarländer

Laut SafariBookings gehört Tansania zu den teureren Safarizielen Afrikas. Als konkreten Grund nennt das Portal die Flüge, die oft deutlich mehr kosten als in manche Nachbarländer; eine Verbindung über Nairobi sei häufig günstiger. Der zweite Grund steht in den Tariflisten. Die Gebühren werden pro Person und Tag erhoben, sie addieren sich mit jeder Nacht im Park.

Die Gebühren der Nationalparkbehörde TANAPA

Für Serengeti, Tarangire, Lake Manyara, Arusha, Nyerere und Ruaha ist die Behörde Tanzania National Parks (TANAPA) zuständig. Sie teilt das Jahr in zwei Saisons: Hauptsaison vom 16. Mai bis 14. März, Nebensaison vom 15. März bis 15. Mai. Die Beträge gelten für Besucher ohne Pass eines ostafrikanischen Landes, pro Person und 24 Stunden. Kinder unter fünf Jahren zahlen nichts.

ParkErwachsene, HauptsaisonErwachsene, NebensaisonKinder 5 bis 15 JahreErwachsene Hauptsaison mit 18 % Steuer
Serengeti70 USD (rund 61 €)60 USD (rund 52 €)20 USD (rund 17 €)82,60 USD (rund 72 €)
Nyerere70 USD (rund 61 €)60 USD (rund 52 €)20 USD (rund 17 €)82,60 USD (rund 72 €)
Tarangire50 USD (rund 44 €)45 USD (rund 39 €)15 USD (rund 13 €)59,00 USD (rund 51 €)
Lake Manyara50 USD (rund 44 €)45 USD (rund 39 €)15 USD (rund 13 €)59,00 USD (rund 51 €)
Arusha50 USD (rund 44 €)45 USD (rund 39 €)15 USD (rund 13 €)59,00 USD (rund 51 €)
Ruaha30 USD (rund 26 €)30 USD (rund 26 €)10 USD (rund 8,70 €)35,40 USD (rund 31 €)

Quelle ist die Tarifliste der TANAPA, Stand September 2026. Die Spalte mit Steuer ist aus diesen Beträgen plus 18 Prozent gerechnet.

Bei der Mehrwertsteuer widerspricht sich die Behörde selbst. Laut Tarif-PDF kommen 18 Prozent Steuer obendrauf. Die Webseite derselben Behörde schreibt, die Gebühren seien inklusive Steuer, „where applicable“. Veranstalter rechnen mit dem Aufschlag, in der Serengeti also mit 82,60 statt 70 Dollar (rund 72 statt 61 €). Plane mit dem höheren Betrag, dann erlebst du keine Überraschung.

Die Tarifseite der TANAPA zeigt im September 2026 weiterhin die Liste für das Finanzjahr 2023/24, gültig bis Juni 2024. Eine neuere offizielle Liste steht dort nicht. Die Beträge sind aber seit mindestens Juli 2021 unverändert, und eine inhaltsgleiche Fassung bis Juni 2026 kursiert auf einer nicht behördlichen Seite. Prüf die Gebühren vor der Buchung trotzdem noch einmal.

Concession Fees für Nächte im Park

Wer in einer Lodge oder einem festen Camp innerhalb eines Nationalparks übernachtet, zahlt zusätzlich eine Concession Fee pro Nacht. Die Saison ist hier anders geschnitten als beim Eintritt: In Serengeti und Nyerere gilt der höhere Satz von Juli bis September.

ParkErwachsene pro NachtKinder 5 bis 15 Jahre
Serengeti, Nyerere, Juli bis September60 USD (rund 52 €)10 USD (rund 8,70 €)
Serengeti, Nyerere, Oktober bis Juni50 USD (rund 44 €)10 USD (rund 8,70 €)
Lake Manyara, Tarangire, Arusha40 USD (rund 35 €)10 USD (rund 8,70 €)
Ruaha30 USD (rund 26 €)10 USD (rund 8,70 €)
Mikumi25 USD (rund 22 €)10 USD (rund 8,70 €)

Laut TANAPA-Tarifliste ohne Steuer, Stand September 2026. Veranstalter nennen für die Serengeti im Juli bis September 70,80 Dollar (rund 62 €) pro Nacht, also mit 18 Prozent Aufschlag.

Camping in den Nationalparks

Auf den öffentlichen Zeltplätzen (Public Campsites) der TANAPA zahlen Erwachsene 30 Dollar (rund 26 €) pro Nacht, Kinder von 5 bis 15 Jahren 5 Dollar (rund 4,40 €). Die abgelegeneren Special Campsites in Serengeti, Nyerere, Tarangire, Arusha und Manyara kosten 60 Dollar (rund 52 €) von Juli bis September und 50 Dollar (rund 44 €) in den übrigen Monaten, und sie müssen vorab gebucht werden. So steht es in der Tarifliste, ohne Steuer, Stand September 2026. Ein Selbstfahrer-Veranstalter nennt 35,40 Dollar (rund 31 €) für Public und 59 Dollar (rund 51 €) für Special Campsites, jeweils mit Steuer. Der zweite Wert passt zum Satz außerhalb der Monate Juli bis September.

Ngorongoro: eigene Behörde, eigene Gebühren

Das Ngorongoro-Schutzgebiet ist kein Nationalpark. Die Gebühren setzt die Ngorongoro Conservation Area Authority (NCAA) fest, und sie gelten auch für die Ndutu-Ebenen, auf denen im Februar die Gnus kalben. Ein Permit gilt für eine einzige Einfahrt innerhalb von 24 Stunden. Wer auf dem Weg in die Serengeti nur durchfährt, zahlt ebenfalls: Laut NCAA ist die Durchfahrt gebührenpflichtig, einen eigenen Transitbetrag nennt die Tarifseite aber nicht.

GebührBetragEinheit
Eintritt Erwachsene ab 16 Jahren70,80 USD (rund 62 €)pro Person, eine Einfahrt in 24 Stunden
Eintritt Kinder 5 bis 15 Jahre23,60 USD (rund 21 €)pro Person; unter 5 Jahren frei
Crater Service Fee295 USD (rund 260 €)pro Fahrzeug und Kraterfahrt
Concession Fee Lodge oder festes Camp59,00 USD (rund 51 €)pro Erwachsenem und Nacht; Kinder 11,80 USD (rund 10 €)
Public Campsite35,40 USD (rund 31 €)pro Erwachsenem und Nacht; Kinder 11,80 USD (rund 10 €)
Special Campsite70,80 USD (rund 62 €)pro Erwachsenem und Nacht; Kinder 35,40 USD (rund 31 €)
Olduvai-Schlucht35,40 USD (rund 31 €)pro Person

Quelle ist die Tarifseite der NCAA, Stand September 2026. Einen Gültigkeitszeitraum nennt die Seite nicht, dafür den Satz, dass sich die Beträge ohne Vorankündigung ändern können. Die Crater Service Fee liegt seit mindestens Mai 2023 unverändert bei 295 Dollar (rund 260 €). Die krummen Beträge sehen so aus, als sei die Steuer schon eingerechnet (70,80 sind 60 plus 18 Prozent). Ausdrücklich sagt die NCAA das nicht.

Die Kraterfahrt wird pro Fahrzeug berechnet. Zu zweit im Wagen trägt jeder die Hälfte, zu sechst ein Sechstel. Mehr zu Toren, Zeiten und Abfahrt in den Krater steht auf der Seite zum Ngorongoro-Krater.

Rechenbeispiel: nur die Gebühren einer kurzen Nordroute

Gerechnet ist eine typische kurze Route im August, pro erwachsener Person. Tag 1 ist ein Tagesbesuch im Tarangire, die Nacht verbringst du außerhalb der Parks, etwa in Karatu. Am zweiten Tag fährst du durch das Ngorongoro-Schutzgebiet in die Serengeti, schläfst zwei Nächte in einer Lodge im Park und fährst am vierten Tag zurück, mit einer Kraterfahrt am Ngorongoro. Die TANAPA-Beträge stehen mit 18 Prozent Steuer drin, so wie Veranstalter rechnen.

PostenRechnungUSD pro Person
Tarangire, 1 Tag50 + 18 %59,00
Ngorongoro-Schutzgebiet, Durchfahrt HinwegNCAA-Eintritt70,80
Serengeti, 2 × 24 Stunden2 × (70 + 18 %)165,20
Concession Fee Serengeti, 2 Nächte im August2 × (60 + 18 %)141,60
Ngorongoro-Schutzgebiet, Rückweg mit KraterNCAA-Eintritt70,80
Crater Service Fee, Anteil bei 2 Personen im Wagen295 ÷ 2147,50
Summe bei 2 Personen im Wagen654,90
Summe bei 6 Personen im WagenKraterfahrt 295 ÷ 6 = 49,17556,57

Gerechnet nach den Tariflisten, Stand September 2026. Nicht enthalten sind die Fahrzeuggebühren für den Geländewagen, die nach Gewicht und Zulassung gestaffelt sind, sowie alles, was nicht Gebühr ist: Unterkunft, Essen, Fahrer, Treibstoff.

Drei Stellschrauben verändern die Summe. Reist du im April, zahlst du beim Eintritt und bei den Concession Fees die niedrigeren Sätze, und der Betrag sinkt bei zwei Personen auf 601,80 Dollar (rund 520 €). Zeltest du in der Serengeti auf einem Public Campsite statt in einer Lodge, sind es 584,10 Dollar (rund 510 €). Und falls die Webseite der TANAPA recht hat und die Steuer schon enthalten ist, lägen die Gebühren um 55,80 Dollar (rund 49 €) niedriger. Wie sich die Nächte auf eine längere Reise verteilen, zeigen die Routen für 4 bis 10 Tage.

Privat oder Gruppe, Camping oder Lodge

Bei SafariBookings ist die Gruppentour auf jeder Stufe günstiger als die Privattour: 225 statt 250 Euro im Budgetbereich, 325 statt 375 Euro in der Mittelklasse, 525 statt 600 Euro bei Luxus, jeweils pro Person und Tag (Stand September 2026). Ein Veranstalter bietet eine siebentägige Nordroute ab 2.100 Dollar (rund 1.850 €) pro Person bei sechs Reisenden an, für ein Paar ab 2.700 Dollar (rund 2.350 €). Ein Teil des Unterschieds ist schlicht Mathematik: Wagen, Fahrer und Kratergebühr teilen sich auf mehr Köpfe.

Überraschend ist der Vergleich zwischen Zelt und Zimmer. Im Budgetbereich liegen Camping-Safaris und Safaris mit einfachen Unterkünften bei SafariBookings im Durchschnitt gleichauf. Erst mit Mittelklasse-Lodges steigt der Preis spürbar. Beim Veranstalter in Arusha beginnen Camping-Safaris bei 250 Dollar (rund 220 €) pro Tag, Lodge-Safaris der Mittelklasse bei 450 Dollar (rund 390 €; Stand 2026). An den Gebühren im Park sparst du beim Zelten ebenfalls: 30 statt 50 bis 60 Dollar (rund 26 statt 44 bis 52 €) pro Nacht in der Serengeti, jeweils ohne Steuer.

Wer ganz auf eigene Faust fährt, zahlt für den eigenen Wagen Fahrzeuggebühren an jedem Tor und im Krater nach Angaben eines Anbieters einen Pflicht-Ranger. Für die Miete eines Geländewagens mit Dachzelt holst du am besten mehrere Angebote ein. Was du als Selbstfahrer wissen musst, steht auf der Seite Tansania auf eigene Faust.

Trinkgeld: viele Richtwerte, keine Regel

Mit Trinkgeld rechnen alle Quellen, eine offizielle Norm gibt es aber nicht. Alle Zahlen stammen von Veranstaltern und Portalen, und sie gehen weit auseinander.

QuelleGuide und FahrerKochLodge-Personal
SafariBookingsrund 15 USD (etwa 13 €) pro Person und Tagkeine Angabekeine Angabe
Veranstalter in Arusha, Trinkgeld-RatgeberGruppe 10 bis 20 USD (rund 8,70 bis 17 €), privat 15 bis 25 USD (rund 13 bis 22 €) pro Person und Tagseparat, ohne Betrag5 bis 15 USD (rund 4,40 bis 13 €) pro Person und Tag
Derselbe Veranstalter, Kosten-Ratgeber50 USD (rund 44 €) pro Fahrzeug und Tag bei geteilten Tourenkeine Angabe10 bis 15 USD (rund 8,70 bis 13 €) pro Person und Tag
Zweiter VeranstalterGruppe 15 bis 20 USD (rund 13 bis 17 €), privat 20 bis 25 USD (rund 17 bis 22 €) pro Person und Tag10 USD (rund 8,70 €) pro Gast und Tag in mobilen Campskeine Angabe
ReiseblogGuide 8 bis 10 USD (rund 7,00 bis 8,70 €), Fahrer 5 USD (rund 4,40 €) pro Tagkeine Angabe5 bis 10 USD (rund 4,40 bis 8,70 €) pro Person und Tag

Stand der Quellen Juni 2025 bis August 2026. Für den Guide reicht die Spanne damit von 5 bis 25 Dollar (rund 4,40 bis 22 €) pro Person und Tag. Auf einer privaten Safari geben die Quellen durchweg mehr an als in der Gruppe.

Nimm dafür US-Dollar mit, und achte auf das Druckjahr. Das Auswärtige Amt schreibt, Banken und Wechselstuben nähmen meist nur Scheine ab dem Jahr 2006 an. Zwei Veranstalter nennen dagegen die Serie 2009 oder neuer. Mit Scheinen ab 2009 bist du nach beiden Angaben auf der sicheren Seite.

Flüge nach Tansania und im Land

Die Airlines werben mit Einstiegspreisen. Discover Airlines wirbt für Frankfurt nach Kilimandscharo nonstop mit „ab 860 €“, ohne dass klar wird, ob das für eine Strecke oder hin und zurück gilt. Condor bietet Frankfurt nach Sansibar als Aktionspreis „ab 229,99 €“ an, vermutlich für die einfache Strecke. Beides Stand September 2026, beides Lockangebote, keine Durchschnittswerte.

Bei den Inlandsflügen ist die Lage klarer. Coastal Aviation verlangt für Arusha nach Seronera in der Serengeti 259 Dollar (rund 230 €) pro Erwachsenem plus 54 Dollar (rund 47 €) Steuern und Gebühren, für Arusha nach Kogatende im Norden 355 Dollar (rund 310 €) plus 68 Dollar (rund 59 €). Arusha zum Tarangire kostet 152 Dollar (rund 130 €; alles Stand Juli 2026). Beim Gepäck sind die Buschflieger streng. Auric Air erlaubt 20 Kilo inklusive Handgepäck und Kamera und berechnet für jede weiteren 10 Kilo auf Safari-Strecken 60 Dollar (rund 52 €; Stand September 2026).

Sansibar kostet extra

Hängst du ein paar Tage Strand an, kommen auf Sansibar eigene Abgaben dazu. Pflicht ist eine Reiseversicherung der staatlichen Zanzibar Insurance Corporation für 44 Dollar (rund 38 €) pro Erwachsenem, bei den Kindern widersprechen sich die Quellen. Dazu kommt eine Infrastrukturabgabe von 1 bis 5 Dollar (rund 0,90 bis 4,40 €) pro Person und Nacht, je nach Unterkunft (Stand September 2026). Das Visum für das Festland gilt auch für die Insel. Die Fähre von Daressalam kostet in der einfachsten Klasse 35 Dollar (rund 31 €). Alles Weitere auf der Seite Safari und Sansibar.

Sparen mit der Nebensaison

Am deutlichsten sinken die Preise in der langen Regenzeit im April und Mai. Veranstalter sprechen von 20 bis 40 Prozent Nachlass, ein anderer von 30 bis 50 Prozent auf die Unterkünfte. Die Parkgebühren sinken dagegen nur leicht, in der Serengeti von 70 auf 60 Dollar (rund 61 auf 52 €), und das nur vom 15. März bis 15. Mai.

Im Süden und Westen schließen in diesen Wochen viele Lodges ganz, im Ruaha und im Nyerere-Nationalpark etwa. Im Norden wird es grün. Die Parks sind leerer, die Pisten schlechter. Ob sich das für dich lohnt, hängt davon ab, was du sehen willst. Mehr dazu auf der Seite Reisezeit und Große Tierwanderung.

Unser TippLass dir bei jedem Angebot schriftlich geben, welche Gebühren enthalten sind: Conservation Fees mit oder ohne Steuer, Concession Fees, Crater Service Fee und Fahrzeuggebühren. Mit den Tabellen oben kannst du nachrechnen, ob zwei Angebote dasselbe enthalten, bevor du nur die Endsummen vergleichst.

Euro-Beträge gerundet. Kurs: 1 € = 1,15 US-Dollar (Referenzkurs der Europäischen Zentralbank vom 22.09.2026).

Häufige Fragen zu den Kosten

Warum ist eine Safari in Tansania so teuer?

Die Nationalparks in Tansania verlangen hohe Gebühren pro Person und 24 Stunden, dazu kommen Übernachtungsgebühren im Park und für den Ngorongoro-Krater eine eigene Gebühr pro Fahrzeug. Das Vergleichsportal SafariBookings zählt Tansania zu den teureren Safariländern Afrikas und nennt auch die Flüge oft deutlich teurer als in manche Nachbarländer.

Was ist im Tagespreis einer Safari in Tansania nicht enthalten?

Die Tagespreise von Veranstaltern und Vergleichsportalen enthalten in der Regel weder die internationalen Flüge noch das Trinkgeld für Guide und Camp-Personal noch persönliche Ausgaben. Das Visum für Tansania kommt ebenfalls dazu, genauso wie bei einem Abstecher nach Sansibar die dortige Pflichtversicherung und die Übernachtungsabgabe.

Ist eine Safari in Tansania in der Regenzeit günstiger?

In der langen Regenzeit im April und Mai senken nach Angaben von Veranstaltern viele Lodges und Camps ihre Preise deutlich, und die Nationalparkbehörde verlangt in der Nebensaison etwas niedrigere Eintrittsgebühren. Dafür sind im Süden und Westen Tansanias viele Camps in diesen Wochen geschlossen, und manche Pisten werden schwierig.

Wie viel Trinkgeld gibt man auf einer Safari in Tansania?

Eine feste Regel gibt es in Tansania nicht, die Richtwerte der Veranstalter für den Guide liegen je nach Quelle um ein Mehrfaches auseinander. Auf einer privaten Safari fällt das Trinkgeld pro Person höher aus als in der Gruppe. Gezahlt wird üblicherweise in US-Dollar, und zwar mit möglichst neuen Scheinen.

Spart man mit einer Gruppensafari in Tansania Geld?

Ja, bei jeder Komfortstufe liegen Gruppentouren laut SafariBookings unter den Privattouren. Ein Grund ist die Kratergebühr am Ngorongoro, die pro Fahrzeug anfällt und sich auf mehr Mitreisende verteilt.