Botswana bereist man auf drei Arten. Mit dem Allradwagen und Dachzelt auf eigene Faust, meist von Maun nach Kasane durch Moremi und Chobe. Als Teil einer größeren Reise, die in Namibia beginnt und oft an den Victoriafällen endet. Oder im Kleinflugzeug von Camp zu Camp. Welche Form passt, entscheiden vor allem Budget und Reisemonat, weniger die Route.
- Maun bis Kasane
- ca. 395 kmdurch die Parks, laut Reiseblog
- Dauer
- 5 bis 12 Tagelaut Anbietern, mit Pirschfahrten
- Parkgebühr
- BWP 270 (rund 18 €)Chobe und Moremi, pro Tag, Stand 09/2026
- Diesel
- 976 kmlängste Strecke ohne Tankstelle, laut Anbieter
- Asphalt zurück
- ca. 600 kmKasane über Nata nach Maun
Die klassische Route: Maun, Moremi, Khwai, Savuti, Chobe, Kasane
Die klassische Route startet in Maun. Dort gibt es Vermieter mit Dachzeltwagen, Supermärkte und Tankstellen. Die Route führt über das South Gate ins Moremi-Wildreservat, weiter nach Xakanaxa, zum North Gate bei Khwai, durch die Mababe-Senke nach Savuti im Chobe-Nationalpark und über Kachikau nach Kasane am Chobe-Fluss. Fast alles davon ist Piste. Teer gibt es nur auf den ersten 40 Kilometern ab Maun und ab Kachikau Richtung Kasane.
Wie lang die Strecke ist, hängt davon ab, was man misst. Ein Reiseblog nennt rund 395 Kilometer für die direkte Verbindung und empfiehlt mindestens fünf Tage. SafariBookings kommt auf etwa 600 Kilometer und mindestens sieben Stunden reine Fahrzeit. Ostrich Trails rechnet mit 600 bis 1.200 Kilometern in fünf bis zwölf Tagen, weil jede Pirschfahrt dazukommt.
Ein anderer Reiseblog, Boundless Roads (aktualisiert Juni 2025), plant je zwei Nächte in Third Bridge, Khwai und Savuti und zwei in Kasane. Zwei Nächte pro Campsite sind der übliche Takt, weil sonst kaum Zeit zum Pirschen bleibt. Wer an jedem Tag weiterfährt, sieht vor allem Sand.
Etappen, Entfernungen, Fahrzeiten
| Etappe | Entfernung | Fahrzeit | Quelle |
|---|---|---|---|
| Maun nach South Gate | 84 km | ca. 3 Std. | Reiseblog |
| Maun nach South Gate | 92 km (40 Teer, 52 Piste) | ca. 2 Std. | Ostrich Trails, 2025 |
| South Gate nach Xakanaxa | 42 bis 45 km | 2 bis 2,5 Std. | Reiseblog, Ostrich Trails |
| South Gate nach Third Bridge | 58 km | 3 bis 3,5 Std. | Ostrich Trails, 2025 |
| Xakanaxa nach Khwai (North Gate) | 45 bzw. 70 km | ca. 3 Std. | Ostrich Trails bzw. Reiseblog |
| Khwai nach Savuti | 88 km | ca. 2,5 Std. | Reiseblog |
| Maun nach Savuti (direkt) | ca. 200 km | 6 bis 7 Std. | Ostrich Trails |
| Savuti nach Kasane | ca. 160 km | mindestens 4 Std. | Boundless Roads, 2025 |
| Kachikau nach Kasane (Teer) | keine Angabe | ca. 1,5 Std. | Reiseblog |
Bei Xakanaxa nach Khwai liegen die beiden Kilometerangaben weit auseinander, vermutlich weil die Quellen verschiedene Wege meinen. Rechne die Zeiten als Untergrenze, wenn der Sand tief oder die Strecke nass ist.
Zurück nach Maun: Asphalt oder Rundkurs über die Pfannen
Von Kasane gibt es zwei Wege zurück. Der schnelle ist Teer: Die A33 läuft laut Wikipedia rund 300 Kilometer an der Grenze zu Simbabwe entlang über Pandamatenga nach Nata, von dort die A3 noch einmal 300 Kilometer über Gweta nach Maun. Ein Anbieter rechnet für Chobe bis Nata vier bis fünf Stunden. Das ist in zwei Tagen gut machbar.
Der langsame Weg führt über die Salzpfannen. Mtembezi Safaris beschreibt ihn so: von Nata 100 bis 140 Kilometer Sandpiste nach Kubu Island, dann 120 bis 150 Kilometer in den Makgadikgadi-Pans-Nationalpark, 110 Kilometer weiter zur Nxai Pan und 140 Kilometer zurück nach Maun. Jede dieser Etappen dauert laut Anbieter zwei bis fünf Stunden. Auf die Pfannen fährst du nie nach Regen, das schreibt derselbe Anbieter in Großbuchstaben. Mehr zu Kubu Island, Nxai Pan und den Zebras auf der Seite Kalahari und Salzpfannen.
Beispielablauf: 16 Tage ab Maun
Der Ablauf folgt den Etappen aus der Tabelle, mit zwei Nächten pro Campsite, Asphalt bis Nata und Rundkurs über die Pfannen. Third Bridge fehlt, weil die Campsite nach der Flut 2026 geschlossen war.
| Tag | Strecke | Entfernung, Fahrzeit (Blogs, Anbieter) | Nacht |
|---|---|---|---|
| 1 | Ankunft Maun, Wagen übernehmen, einkaufen, volltanken | keine | Maun |
| 2 | Maun über South Gate nach Xakanaxa | ca. 130 km, 4 bis 5,5 Std. | Xakanaxa |
| 3 | Pirschfahrten um Xakanaxa | kurz | Xakanaxa |
| 4 | Xakanaxa nach Khwai (North Gate) | 45 bis 70 km, ca. 3 Std. | Khwai |
| 5 | Pirschfahrten am Khwai-Fluss | kurz | Khwai |
| 6 | Khwai nach Savuti | 88 km, ca. 2,5 Std. | Savuti |
| 7 | Pirschfahrten in Savuti | kurz | Savuti |
| 8 | Savuti nach Kasane | ca. 160 km, mind. 4 Std. | Kasane |
| 9 | Bootsfahrt auf dem Chobe, Riverfront | kurz | Kasane |
| 10 | Tagesausflug Victoriafälle (Simbabwe) | 70 bis 80 km je Richtung, mit Grenze 1,5 bis 2 Std. | Kasane |
| 11 | Kasane nach Nata (Teer) | ca. 300 km, 4 bis 5 Std. | Nata |
| 12 | Nata nach Kubu Island | 100 bis 140 km, 3 bis 5 Std. | Kubu Island |
| 13 | Kubu Island zum Makgadikgadi-Pans-Nationalpark | 120 bis 150 km, 3 bis 5 Std. | Khumaga |
| 14 | Makgadikgadi zur Nxai Pan | 110 km, 2 bis 3 Std. | Nxai Pan |
| 15 | Nxai Pan, Baines' Baobabs | kurz | Nxai Pan |
| 16 | Nxai Pan nach Maun, Rückgabe | 140 km, ca. 2 Std. | Abflug |
Wer weniger Zeit hat, streicht die Pfannen und fährt an Tag 11 und 12 auf Teer zurück nach Maun. Dann reichen 13 Tage. Die Victoriafälle lassen sich auch ans Ende hängen, von Kasane aus sind sie ein Tagesausflug.
Campsites: früh buchen, getrennt bezahlen
Die Stellplätze in Moremi und Chobe vergibt die Parkbehörde DWNP an private Betreiber. South Gate, Xakanaxa und Ihaha am Chobe betreibt Kwalate Safaris, Khwai, Savuti und Linyanti gehören zu SKL Camps, Third Bridge und die Plätze an der Nxai Pan und bei Baines' Baobabs zu Xomae. Du buchst direkt beim jeweiligen Betreiber, und das ist nach Erfahrung eines Reiseblogs viel Handarbeit.
Ohne Reservierung kommst du laut Anbietern gar nicht erst in den Park. Beim Vorlauf gehen die Angaben auseinander: Ein Reiseblog rät zu mehr als drei Monaten, eine Infoseite zu Moremi schreibt, Xakanaxa und North Gate seien für Juni bis Oktober sechs bis acht Monate vorher voll. Savuti gilt als besonders knapp.
Die Parkgebühr zahlst du extra an die DWNP. Für Nicht-Residenten kostet ein Tag in Chobe und Moremi BWP 270 (rund 18 €) pro Person, in anderen Parks BWP 190 (rund 13 €), gültig seit 1. April 2022. Die für April 2026 geplante Erhöhung auf BWP 500 (rund 33 €) wurde am 31. März 2026 verschoben, laut Presse um zwei Jahre (Stand September 2026). Nach Angaben eines Anbieters zählt jeder angefangene Tag, auch der Abreisetag: Drei Nächte kosten also vier Tagesgebühren. Dazu kommt eine Fahrzeuggebühr, deren Höhe die Quellen verschieden angeben. Bezahlt wird bar am Tor oder vorab im DWNP-Büro in Maun, wo laut Anbieter auch Karten gehen. Was das über zwei Wochen ausmacht, steht auf der Seite Was Botswana kostet.
AchtungMoremi war im März 2026 nach einer der größten Okavango-Fluten seit Jahrzehnten gesperrt und ist seit dem 13. April 2026 nur eingeschränkt offen. Third Bridge war geschlossen, die Strecke Khwai bis Xakanaxa nicht befahrbar, Khwai bis South Gate schwierig; South Gate bis Xakanaxa ging. Ob Third Bridge wieder offen ist, war im September 2026 nicht amtlich bestätigt. Frag vor der Buchung beim Betreiber der Campsite und bei der DWNP in Maun nach dem aktuellen Stand.
Wann Selbstfahrer fahren sollten
Ostrich Trails nennt Mai bis November als beste Zeit für Selbstfahrer. Der Grund ist der Regen. In der Regenzeit von Dezember bis März sind Pisten in Moremi laut demselben Anbieter oft überflutet und unpassierbar. Um Savuti liegt schwarzer Lehmboden, der nach Regen zur Falle wird, schreibt die englische Wikipedia. Im Januar fallen in Kasane im Mittel 192 Millimeter. In Maun sind es 104. Von Mai bis September regnet es an beiden Orten fast nie.
Trocken heißt nicht ohne Wasser. Die Flut aus Angola erreicht das Delta genau in der Trockenzeit, ihr Höchststand liegt laut Wikipedia zwischen Juni und August. Dann stehen in Moremi Furten unter Wasser, die im November staubig sind. Wikipedia rät für Moremi bei Hochwasser zu einem Schnorchel am Fahrzeug, prüf außerdem, was dein Mietvertrag zu Wasserdurchfahrten sagt.
Der Oktober ist der heißeste Monat, im Mittel knapp 35 Grad am Tag in Maun und fast 36 in Kasane. Im Juni und Juli sinken die Nächte in Maun auf gut sechs Grad, im Dachzelt brauchst du also einen warmen Schlafsack. Die Monate im Einzelnen erklärt die Seite Reisezeit, Flut und Green Season.
Drei Fehler, die Selbstfahrer oft machen
Zu lange Etappen im Sand
South Gate bis Third Bridge: 58 Kilometer, drei bis dreieinhalb Stunden. Das sind weniger als 20 Kilometer pro Stunde. Im Tiefsand senkst du den Reifendruck laut einem Anbieter auf 1,6 bis 1,8 bar und fährst langsam, Pirschstopps kommen dazu. Die Parktore schließen von April bis September um 18.30 Uhr, von Oktober bis März um 19 Uhr, und nach Sonnenuntergang darfst du im Park nicht fahren. Plane nicht mehr als eine Parketappe pro Tag.
Diesel unterschätzt
Die SKL-Camps verkaufen keinen Diesel. Telefon und Internet gibt es dort ebenfalls nicht. Ostrich Trails maß auf der Route Maun bis Kasane 976 Kilometer zwischen zwei Tankstellen und brauchte dafür rund 114 Liter Diesel. Botswanas Tourismusbehörde rät zu mindestens 100 Litern Reserve. Die gehören in Langstreckentanks oder Metallkanister. Tank in Maun voll, bevor du losfährst, und frag beim Vermieter nach der Tankgröße. Wasser gehört ebenso dazu, die Tourismusbehörde nennt mindestens 20 Liter pro Person.
Nachts auf der A-Straße
Die A33 und die A3 sind gut ausgebaut, erlaubt sind 120 km/h. Trotzdem warnt das Auswärtige Amt: Nach Einbruch der Dunkelheit ist das Unfallrisiko durch unbeleuchtete Fahrzeuge, Rinder, Esel und Wildtiere auf der Straße extrem hoch. Österreichs Außenministerium berichtet von schweren Wildunfällen. Wer abends noch schnell von Kasane nach Nata fahren will, sollte früher losfahren. Die Checkliste für Fahrzeug, Dachzelt und Ausrüstung steht auf der Seite Selbstfahrer: Allrad, Campsites, Ausrüstung.
Kombination mit Namibia und den Victoriafällen
Viele Botswana-Rundreisen beginnen in Windhoek. Der direkte Weg ist der Trans-Kalahari-Korridor: von Windhoek über Gobabis 315 Kilometer zur Grenze bei Buitepos, auf botswanischer Seite Mamuno, dann über Ghanzi nach Maun. Für die ganze Strecke nennen Routenplaner und Forenbeiträge rund 810 Kilometer und acht bis neun Stunden, üblich ist eine Übernachtung an der Grenze. Mamuno ist laut Tourismusbehörde bis Mitternacht offen.
Der zweite Weg führt über die B8 durch die Sambesi-Region, früher Caprivi-Streifen, bis zum Grenzposten Ngoma. Von dort sind es 51 Kilometer Teer durch den Chobe-Nationalpark nach Kasane. So wird eine Schleife daraus: über Ngoma hinein, durch Chobe, Savuti und Moremi, und über Mohembo am Okavango zurück nach Namibia oder umgekehrt. Ein Selbstfahrer-Blog beschreibt so eine zehntägige Runde. Ngoma und Mohembo schließen laut Tourismusbehörde um 18 Uhr. Was dich auf der namibischen Seite erwartet, steht auf der Seite Sambesi-Region und Okavango, Routen für zwei und drei Wochen auf der Seite Namibia-Rundreise.
Mit einem Mietwagen aus Namibia oder Südafrika brauchst du für Botswana kein Carnet, weil alle drei Länder zur Zollunion gehören. Der Vermieter muss die Ausreise aber genehmigen und einen Letter of Authority ausstellen, ein Anbieter nennt 48 bis 72 Stunden Vorlauf. An der Grenze fallen Straßengebühr und Haftpflicht an, Anbieter nennen zusammen 200 bis über 400 Pula (rund 13 bis über 26 €) je Einreise (Stand 2026), an abgelegenen Posten nur in bar. Wer den Wagen in Maun abgibt, zahlt viel: Ein Vermieter verlangt für die Überführung von Windhoek nach Maun N$ 12.000 (rund 640 €; Tarif 2026).
Die Victoriafälle liegen von Kasane 70 bis 80 Kilometer entfernt, je nach Quelle. Über den Grenzposten Kazungula nach Simbabwe rechnet ein Anbieter mit anderthalb bis zwei Stunden pro Richtung, die Grenzformalitäten eingeschlossen. Der Eintritt kostet in Simbabwe 58 US-Dollar (rund 51 €). Auf der sambischen Seite sind es 20 Dollar (rund 17 €; Sekundärquellen, Anfang 2026). Ein Vermieter warnt vor Problemen, wenn ein südafrikanischer oder namibischer Mietwagen in Simbabwe oder Sambia abgegeben werden soll. Als Tagesausflug von Kasane aus stellt sich die Frage nicht. Grenzen, Visum und Wasserstand erklärt die Seite Victoriafälle als Abstecher.
Fly-in-Safari: von Camp zu Camp im Kleinflugzeug
Ins innere Okavango-Delta führt keine Straße. Die UNESCO beschreibt den Tourismus dort als kleine Zeltcamps, die nur aus der Luft erreichbar sind. Du fliegst per Linie nach Maun oder Kasane, meist über Johannesburg, Kapstadt oder Windhoek, und steigst dort in eine Cessna. Nach 15 bis 45 Minuten landet sie auf der Piste des Camps. Weiter geht es nach zwei oder drei Nächten auf dieselbe Weise.
Die Charterflüge, etwa mit Mack Air oder Wilderness Air, buchen meist die Veranstalter mit. Erlaubt sind nur weiche Taschen, ohne Rollen und Rahmen. Mack Air und Wilderness Air erlauben 20 Kilo einschließlich Handgepäck, Botswanas Tourismusbehörde nennt an einer Stelle 12 Kilo, an anderer 15 plus 5 Kilo Handgepäck.
Billig ist das nicht. Ein Anbieter nennt für Luxuscamps im Delta 1.000 bis 3.500 US-Dollar (rund 870 bis 3.050 €) pro Person und Nacht und für eine Woche ab etwa 5.000 Dollar (rund 4.350 €; Stand 2025). Oft sind Mahlzeiten, Aktivitäten, Parkgebühren und die Transferflüge eingeschlossen. Manche Camps verlangen eine Abgabe extra. In der Green Season von Dezember bis März sinken die Preise laut einem Anbieter um 30 bis 50 Prozent. Dazwischen liegt die geführte mobile Safari mit Zelt: Für fünf Tage in Moremi nennt ein Anbieter 1.000 bis 1.750 Dollar (rund 870 bis 1.550 €) pro Person. Mehr zu Mokoro, Flut und Camps auf der Seite Okavango-Delta.
Euro-Beträge gerundet. Kurse: 1 € = 1,15 US-Dollar = 18,62 Rand (Referenzkurs der Europäischen Zentralbank vom 22.09.2026), 1 € = 15,15 Pula (Kurs der Bank of Botswana vom 22.09.2026). Der Namibia-Dollar ist 1:1 an den Rand gebunden.
Häufige Fragen zur Botswana-Rundreise
Wie viele Tage braucht man für eine Botswana-Rundreise mit dem Mietwagen?
Für die Strecke von Maun durch Moremi, Khwai und Savuti bis Kasane nennen Reiseblogs mindestens fünf Tage, ein Anbieter fünf bis zwölf Tage mit Pirschfahrten. Mit zwei Nächten pro Station, den Victoriafällen und dem Rückweg über die Salzpfannen nach Maun kommen schnell zwei Wochen zusammen.
Muss man Campsites in Moremi und Chobe vorab buchen?
Ja. Die Campsites in Moremi und im Chobe-Nationalpark betreiben private Firmen, und nach Angaben von Anbietern kommst du ohne gültige Reservierung gar nicht erst in den Park. Für Xakanaxa und North Gate in den Monaten Juni bis Oktober nennt eine Infoseite sechs bis acht Monate Vorlauf.
Kann man Botswana in der Regenzeit mit dem Mietwagen bereisen?
Nur eingeschränkt. Von Dezember bis März sind Pisten in Moremi laut Anbietern oft überflutet und unpassierbar, um Savuti wird der schwarze Lehmboden nach Regen unbefahrbar, und auf den Salzpfannen droht Festfahren. Für Selbstfahrer gilt Mai bis November als sichere Zeit.
Lässt sich eine Botswana-Rundreise mit Namibia verbinden?
Ja, über zwei Wege. Von Windhoek führt der Trans-Kalahari-Korridor über den Grenzposten Buitepos und Mamuno nach Ghanzi und Maun, oder du fährst über die B8 durch die Sambesi-Region zum Grenzposten Ngoma und weiter nach Kasane. Die Grenzposten Ngoma und Mohembo schließen laut Botswanas Tourismusbehörde um 18 Uhr.
Wie funktioniert eine Fly-in-Safari in Botswana?
Du fliegst per Linienflug über Johannesburg, Kapstadt oder Windhoek nach Maun oder Kasane und steigst dort in ein Kleinflugzeug, das dich in 15 bis 45 Minuten zum Camp bringt. Zwischen den Camps geht es ebenfalls per Leichtflugzeug, gebucht meist über den Veranstalter. Erlaubt sind nur weiche Taschen mit engem Gewichtslimit.
