Botswana hat zwei Jahreszeiten, und dazu eine dritte, die nicht vom Himmel kommt. Von November bis März regnet es, von April oder Mai bis Oktober fast nie. Und genau in diesen trockenen Monaten läuft das Okavango-Delta voll. Für die erste Safari mit Delta, Moremi und Chobe sind Mai bis Oktober die sichere Wahl. Dann sammeln sich die Tiere am Wasser, und die Pisten sind befahrbar. So sieht es auch die Tourismusbehörde des Landes. Allerdings ist Juni bis September die teuerste Zeit, und im Oktober wird es richtig heiß.
Die Regenzeit ist trotzdem keine schlechte Wahl. Dann kalben die Antilopen, Zugvögel kommen, und in der Kalahari ziehen Zebras auf die Salzpfannen. Die Lodges nennen das Green Season und verlangen deutlich weniger.
- Regenzeit
- Nov. bis Märzin Kasane rund 1.000 mm im Jahr
- Flut im Delta
- Juni bis Aug.Höhepunkt laut Wikipedia
- Heißester Monat
- OktoberMaun knapp 35 °C am Tag
- Kälteste Nächte
- um 6 °CMaun im Juni und Juli
- Malaria Delta
- Sep. bis Maihohes Risiko, Juni bis Aug. mittel
Regen im Sommer, Trockenheit im Winter
Botswana liegt auf der Südhalbkugel. Der Sommer bringt den Regen, meist als kurze, heftige Gewitter, wie Österreichs Außenministerium schreibt. Der Winter ist trocken, mit warmen Tagen und kalten Nächten. Maun am Südrand des Deltas und Kasane am Chobe stehen für die beiden Orte, an denen die meisten Safaris beginnen.
| Monat | Maun Tag °C | Maun Nacht °C | Maun Regen mm | Kasane Tag °C | Kasane Nacht °C | Kasane Regen mm |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Januar | 31,5 | 19,4 | 104 | 30,9 | 19,5 | 192,5 |
| Februar | 31,3 | 18,9 | 95 | 30,6 | 19,2 | 139,4 |
| März | 31,0 | 17,5 | 81 | 30,4 | 18,5 | 118,3 |
| April | 30,5 | 14,6 | 25 | 30,4 | 15,6 | 51,5 |
| Mai | 27,9 | 9,5 | 5 | 28,6 | 11,5 | 8,1 |
| Juni | 25,2 | 6,2 | 1 | 26,4 | 9,1 | 8,3 |
| Juli | 25,4 | 6,2 | 0,5 | 26,3 | 8,5 | 0,5 |
| August | 28,5 | 9,2 | 0 | 29,7 | 11,5 | 4,5 |
| September | 32,3 | 14,0 | 1 | 33,7 | 15,6 | 5,9 |
| Oktober | 34,6 | 18,5 | 17 | 35,8 | 19,2 | 24,3 |
| November | 33,6 | 19,3 | 43 | 33,9 | 20,1 | 108,4 |
| Dezember | 32,2 | 19,3 | 81 | 31,5 | 19,8 | 151,5 |
Die Werte sind Monatsmittel aus der englischen Wikipedia, für Maun nach Daten des Deutschen Wetterdienstes, für Kasane aus den Jahren 1991 bis 2020. Maun bekommt 452 Millimeter Regen im Jahr. Kasane bekommt mit 1.044 Millimetern mehr als doppelt so viel, der Januar allein bringt dort fast 200.
Wo genau die Grenze zwischen den Jahreszeiten liegt, beschreiben die Quellen verschieden. Nach den Tabellen fällt der meiste Regen von November bis März. Die deutsche Wikipedia setzt die Regenzeit im Okavango-Gebiet von Dezember bis April an und die Trockenzeit von April bis November. In der Praxis sind April und November Übergangsmonate, in denen es regnen kann, aber nicht muss.
Unterschätz die Winternächte nicht. Im Juni und Juli sinkt das Thermometer in Maun im Mittel auf gut 6 Grad, laut englischer Wikipedia im Delta auch auf Werte nahe dem Gefrierpunkt, und Österreichs Außenministerium erwähnt gelegentlichen Nachtfrost. Auf der Pirschfahrt im offenen Geländewagen um sechs Uhr morgens brauchst du Jacke, Mütze und Handschuhe.
Oktober: der heißeste Monat
Der Oktober ist das Gegenstück. Maun kommt im Mittel auf 34,6 Grad am Tag, Kasane auf 35,8, und der Rekord in Kasane liegt bei 41 Grad, gemessen in einem Oktober. Die englische Wikipedia schreibt für das Delta, dass es im Oktober oft über 40 Grad werden. Auch die Nächte bleiben jetzt warm, um 18 bis 19 Grad.
Für die Tierbeobachtung ist das Ende der Trockenzeit trotzdem stark. Das Wasser in der Fläche ist weg, die Herden stehen an den Flüssen und an den letzten Wasserstellen. Wer im Oktober reist, verlegt das Programm in die frühen Morgen- und späten Nachmittagsstunden. Die Tore von Moremi und Chobe öffnen von Oktober bis März schon um halb sechs, von April bis September erst um sechs, und schließen entsprechend später. Außerdem steigt ab September das Malariarisiko im Delta wieder, dazu unten mehr.
Die Flut kommt, wenn es nicht regnet
Das Okavango-Delta widerspricht dem Kalender. Sein Wasser stammt nicht aus dem Regen über Botswana, sondern aus dem Hochland von Angola. Dort regnet es vor allem im Januar und Februar. Nach der englischen Wikipedia braucht der Flutscheitel etwa einen Monat für die rund 1.200 Kilometer Fluss bis an den Rand des Deltas und dann noch einmal vier Monate, bis er sich von März bis Juni über das flache Delta verteilt hat.
An den Popafällen in Namibia, oberhalb des Panhandle, erreicht das Wasser laut deutscher Wikipedia schon im März seinen Höchststand. Bis Maun am Südende dauert es rund vier Monate länger. Der Höhepunkt im Delta liegt laut Wikipedia zwischen Juni und August, laut UNESCO im Juni und Juli, mitten in der trockensten Zeit des Jahres. Dann ist das Delta nach Wikipedia bis zu dreimal so groß wie seine ständig nassen Sümpfe. Die Tourismusbehörde fasst es knapp: In der Hochsaison trocknen die Regenpfannen aus, aber die Flüsse füllen sich mit der Flut.
Für Mokorofahrten und Bootstouren heißt das: Das meiste Wasser steht im Winter im Delta. Ein Anbieter in Maun fährt seine zweitägigen Mokoro-Touren nur von Mai bis September. Im Norden des Deltas kommt es früher.
Wie stark die Flut ausfällt, schwankt von Jahr zu Jahr. 2026 war ein Ausnahmejahr: Nach Berichten fielen über 1.000 Millimeter Regen, üblich sind etwa 450. Moremi war im März 2026 wegen Überschwemmung gesperrt und ist seit dem 13. April 2026 nur eingeschränkt offen.
AchtungNach der Wiedereröffnung im April 2026 waren in Moremi Third Bridge und die Strecke zwischen Khwai und Xakanaxa gesperrt. Ob sie wieder offen sind, ist Stand September 2026 nicht amtlich bestätigt. Wer als Selbstfahrer durch Moremi will, prüft die Lage bei den Campsite-Betreibern und der Parkverwaltung, bevor er die Route festlegt.
Green Season: was die Regenzeit bringt
Im Dezember wird es grün. Die Tourismusbehörde nennt die Regenmonate die Zeit, in der die Tiere der Ebenen ihre Jungen bekommen und die Zugvögel da sind. Für Vogelbeobachter lohnt sich diese Zeit, im Chobe-Nationalpark zählt die Behörde über 460 Arten. Die großen Herden verteilen sich dagegen, weil es überall Wasser und frisches Gras gibt. Für Elefantenherden am Fluss ist der Winter besser.
Kalahari und Salzpfannen
In der Kalahari dreht sich die Reisezeit um. Für die Nxai Pan nennt die Tourismusbehörde Dezember bis April als beste Zeit, allerdings mit der Bedingung „wenn die Regen gut sind“. Für das Central Kalahari Game Reserve heißt es dort: während und kurz nach guten Sommerregen. Ein Reiseportal für Selbstfahrer nennt Januar bis April. Dann gibt es in der Kalahari Gras und Wasser, und die Tiere kommen aus den Randgebieten. In den Wintermonaten ist sie trocken und leer.
Mit einer Einschränkung: Nach Regen fährt man nicht auf die Salzpfannen. Ein Veranstalter schreibt das in Großbuchstaben, und ein anderer warnt, dass man sich dort in der Regenzeit festfährt. Auch die Pisten in Moremi können von Dezember bis März überflutet und unpassierbar sein, und um Savuti wird der schwarze Lehmboden nach Regen laut Wikipedia zur Falle.
Die Zebrawanderung
Botswana hat zwei Zebrawanderungen, und die Angaben dazu gehen auseinander. Nach Angaben des Reiseveranstalters Expert Africa stehen die Zebras der ersten Wanderung in der Trockenzeit am Boteti und am Rand des Deltas, von Juli bis Oktober, vielleicht bis Anfang November. Ende November oder Anfang Dezember brechen sie auf, etwa 250 Kilometer weit auf das Grasland der Makgadikgadi-Pfannen, und bleiben dort rund zweieinhalb Monate, bis etwa März.
Die zweite Wanderung führt vom Chobe zur Nxai Pan. Expert Africa nennt Dezember bis Februar als die Zeit auf der Pfanne und rund 1.000 Kilometer hin und zurück im Jahr. National Geographic spricht von über 300 Meilen hin und zurück, also etwa 480 Kilometer, nennt sie die längste bekannte Wanderung eines Säugetiers in Afrika und verortet die Safaris in der Regenzeit von Januar bis April. Auch beim Zaun, der die Wanderung jahrzehntelang blockierte, sind sich beide nicht einig: Er fiel 2004 oder 2006. Die Tourismusbehörde schreibt dagegen von einer Wanderung in der Regenzeit „nach Westen, in die Boteti-Region“, was zu keiner der beiden Beschreibungen passt. Wann die Zebras kommen, hängt vom Regen ab.
Was die Saison bei Lodges und Mietwagen kostet
Einheitliche Saisongrenzen gibt es nicht, jedes Camp legt sie selbst fest. Ein Camp im Delta mit veröffentlichten Tarifen teilt das Jahr in drei Stufen, die Preise gelten pro Person und Nacht in einer Suite (Tarif 2026, Stand September 2026).
| Saison | Monate | Preis 2026 | Preis 2027 |
|---|---|---|---|
| Emerald (Green Season) | Januar bis März, Dezember | 740 USD (rund 650 €) | 980 USD (rund 850 €) |
| Mittel | April, Mai, Oktober, November | 1.310 USD (rund 1.150 €) | 1.590 USD (rund 1.400 €) |
| Hoch | Juni bis September | 1.980 USD (rund 1.750 €) | 2.350 USD (rund 2.050 €) |
Dazu kommt dort eine Naturschutzabgabe von 85 US-Dollar (rund 74 €) pro Person und Nacht (Stand September 2026). In der Green Season kostet dasselbe Zimmer bei diesem Camp weniger als die Hälfte. Ein anderer Anbieter zieht die Grenzen anders: Hochsaison Juni bis August, Zwischensaison Mai und September, Green Season November bis April. Ein Portal nennt für die Green Season allgemein 30 bis 50 Prozent niedrigere Preise.
Bei den Mietwagen mit Dachzelt sieht es ähnlich aus. Ein Vermieter mit Depots in Maun und Kasane verlangt 2026 für einen Toyota Hilux mit Dachzelt zwischen 2.555 Namibia-Dollar (rund 140 €) pro Tag in der Nebensaison (5. Januar bis 19. März) und 4.090 Namibia-Dollar (rund 220 €) in der Spitze vom 20. Juli bis 15. August (Stand September 2026). Die zweithöchste Stufe gilt im restlichen Juli und vom 16. August bis 10. November. Die Campsites in Moremi und Chobe sind in der Trockenzeit oft Monate im Voraus ausgebucht; eine Infoseite zu Moremi nennt für Xakanaxa und North Gate sechs bis acht Monate Vorlauf für Juni bis Oktober.
Malaria: ein Grund mehr für den Winter
Im Norden Botswanas hängt das Malariarisiko an der Jahreszeit. Auswärtiges Amt und Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin sind sich 2026 einig: Im Okavango-Delta, in Moremi, Maun, den Makgadikgadi-Pfannen und der Nxai Pan ist das Risiko von September bis Mai hoch, Tabletten werden dann empfohlen. Von Juni bis August gilt es als mittel. 2026 ist eine Ausnahme: Wegen des Klimas empfiehlt das Auswärtige Amt Tabletten in diesen Gebieten bis August. Der nördliche Teil von Ngamiland und Chobe hat samt Victoriafällen das ganze Jahr hohes Risiko. Der Süden gilt als geringes Risiko.
Andere Quellen setzen die Monate anders. Österreichs Außenministerium nennt November bis Juni, die Tourismusbehörde November bis April. Im Juli ist das Risiko also geringer als im Januar, aber auch dann nicht null.
AchtungOb und welche Tabletten du brauchst, klärst du in der reisemedizinischen Beratung. Nimm deine Route mit den Monaten mit, denn in Botswana hängt die Antwort davon ab, ob du am Chobe, im Delta oder nur im Süden unterwegs bist. Die Einstufung des Auswärtigen Amts findest du dort und auf der Seite Einreise, Malaria, Sicherheit.
Victoriafälle: viel Gischt oder viel Fels
Viele verbinden Chobe mit einem Abstecher zu den Victoriafällen, rund 80 Kilometer von Kasane. Dort gilt ein eigener Kalender, denn der Sambesi führt das meiste Wasser nach der Regenzeit. Laut englischer Wikipedia ist von Februar bis Mai Hochwasser mit dem Scheitel im April, im November ist der Tiefstand erreicht, mit etwa einem Zehntel der Wassermenge. Die deutsche Wikipedia verlegt das Maximum auf Februar und März und das Minimum auf September und Oktober.
Beides hat seinen Preis. Bei Hochwasser verdeckt die Gischt auf der sambischen Seite oft die Sicht. Von Ende September bis Anfang Dezember liegen Teile der Felswand trocken, der Eastern Cataract auf sambischer Seite fällt dann ganz aus. Dafür ist in diesen Monaten, etwa September bis Dezember, der Devil's Pool an der Kante nutzbar. Mehr dazu auf der Seite Victoriafälle als Abstecher.
Botswana Monat für Monat
| Monat | Wetter | Tiere und Wasser | Saison und Planung |
|---|---|---|---|
| Januar | heiß, Gewitter; in Kasane der nasseste Monat | Jungtiere, Zugvögel; Zebras auf den Pfannen und der Nxai Pan; Regen in Angola | Green Season; Mietwagen ab 5. Januar günstigste Stufe |
| Februar | Regen, um 31 °C | Zebras auf der Nxai Pan; Sambesi steigt | Green Season; Pisten in Moremi teils überflutet |
| März | Regen lässt nach | Zebras bis etwa März auf den Pfannen; Flut an den Popafällen am höchsten | 2026 Moremi wegen Überschwemmung gesperrt |
| April | Übergang, kaum noch Regen in Maun | Flut breitet sich im Delta aus; Victoriafälle am vollsten | Zwischensaison; Tore öffnen ab April um sechs |
| Mai | trocken, Nächte um 10 °C | Beginn der besten Zeit für Tierbeobachtung laut Tourismusbehörde | Zwischensaison; Malaria im Delta noch hohes Risiko |
| Juni | trocken, kälteste Nächte, um 6 °C in Maun | Flut im Delta auf dem Höhepunkt | Hochsaison beginnt; Malaria im Delta mittel (2026 Tabletten bis August) |
| Juli | kein Regen, kühle Tage um 25 °C | Flut, Tiere an Flüssen; Zebras am Boteti | Hochsaison; Mietwagen ab 20. Juli am teuersten |
| August | trocken, Tage wieder wärmer | Flut geht zurück; Buschbrände möglich | Hochsaison bis Mitte August am teuersten |
| September | warm, über 32 °C | Herden an Chobe und Boteti | je nach Camp Hoch- oder Zwischensaison; Malaria wieder hoch |
| Oktober | heißester Monat, knapp 35 bis 36 °C | Tiere dicht am Wasser; Victoriafälle mit wenig Wasser | Zwischensaison; Tore öffnen um halb sechs |
| November | heiß, Regenzeit beginnt | Zebras brechen Ende November auf; Victoriafälle am Tiefstand | Green Season je nach Anbieter; Mietwagen bis 10. November teuer |
| Dezember | Gewitter, in Kasane über 150 mm | Zebras auf dem Weg zu den Pfannen; Jungtiere | Green Season |
Buschbrände meldet das Auswärtige Amt in Dürreperioden zwischen Mai und September, Überschwemmungen nach Starkregen.
Die beste Zeit für jede Region
| Region | Beste Zeit | Warum |
|---|---|---|
| Okavango-Delta | Mai bis Oktober | Flut mit Höhepunkt Juni bis August, Mokoro und Boot auf vollen Kanälen; Juni bis September am teuersten |
| Moremi | Juli bis Oktober | beste Tierbeobachtung laut Wikipedia; Pisten in der Regenzeit oft überflutet |
| Chobe Riverfront und Kasane | Mai bis Oktober | Elefanten und Büffel am Fluss in der Trockenzeit |
| Savuti | Mai bis August | laut einem Reiseportal; nach Regen Lehmpisten unpassierbar |
| Makgadikgadi und Nxai Pan | Dezember bis April | Zebras auf den Pfannen bei gutem Regen; in der Trockenzeit Zebras am Boteti |
| Central Kalahari | Januar bis April | während und nach guten Sommerregen; im Winter trocken |
| Victoriafälle | Februar bis Mai oder September bis Dezember | erst viel Wasser und Gischt, dann Niedrigwasser mit Devil's Pool |
Wer Delta und Zebras auf den Pfannen in einer Reise will, muss sich für einen Schwerpunkt entscheiden: Die Flut steht im Winter, die Zebras stehen im Sommer auf den Pfannen. Selbstfahrer sollten die Regenmonate für Moremi, Savuti und die Pfannen meiden, ein Veranstalter nennt Mai bis November als beste Zeit für die Tour auf eigene Faust.
Wie sich die Regionen zu einer Route verbinden lassen, steht auf der Seite Botswana-Rundreise. Wer Botswana mit Namibia kombiniert, findet das Klima der Nachbarn unter Reisezeit in Namibia.
Euro-Beträge gerundet. Kurs: 1 € = 1,15 US-Dollar = 18,62 Rand (Referenzkurs der Europäischen Zentralbank vom 22.09.2026). Der Namibia-Dollar ist 1:1 an den Rand gebunden.
Häufige Fragen zur Reisezeit in Botswana
Wann ist die beste Reisezeit für Botswana?
Für Tierbeobachtung im Okavango-Delta, in Moremi und am Chobe gilt die Trockenzeit von Mai bis Oktober als beste Zeit, so nennt es auch die Tourismusbehörde von Botswana. Dann steht im Delta die Flut, und die Tiere sammeln sich an Flüssen und Wasserstellen. Juni bis September ist aber die teuerste Zeit, und der Oktober ist mit rund 35 Grad am Tag der heißeste Monat.
Warum kommt die Okavango-Flut in der Trockenzeit?
Das Wasser der Okavango-Flut fällt als Regen im Hochland von Angola, vor allem im Januar und Februar. Es braucht Monate, bis es sich durch das flache Delta nach Süden geschoben hat. Laut Wikipedia erreicht die Flut ihren Höhepunkt zwischen Juni und August, laut UNESCO im Juni und Juli, also mitten in der trockenen Jahreszeit Botswanas.
Lohnt sich Botswana in der Regenzeit?
Die Regenzeit von November bis März heißt in Botswana auch Green Season. Dann werden die Jungtiere geboren, die Zugvögel sind da, und auf den Makgadikgadi-Pfannen und der Nxai Pan stehen Zebras. Viele Lodges verlangen deutlich weniger als im Juli. Dafür sind manche Pisten in Moremi und auf den Salzpfannen nicht befahrbar, und das Malariarisiko im Norden ist hoch.
Wann ziehen die Zebras in Botswana?
Nach Angaben eines Reiseveranstalters stehen die Zebras in der Trockenzeit am Boteti und ziehen mit dem Regen Ende November oder Anfang Dezember auf die Makgadikgadi-Pfannen, wo sie bis etwa März bleiben. Eine zweite Wanderung führt vom Chobe zur Nxai Pan, dort meist von Dezember bis Februar. Die Zeiten hängen vom Regen ab, und die Quellen nennen verschiedene Entfernungen.
Wann ist das Malariarisiko in Botswana am geringsten?
Auswärtiges Amt und Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin stufen Okavango-Delta, Moremi, Maun und die Pfannen von Juni bis August als mittleres Risiko ein, von September bis Mai als hohes. Für 2026 empfiehlt das Auswärtige Amt Tabletten wegen des Klimas bis August. Im nördlichen Chobe und an den Victoriafällen ist das Risiko ganzjährig hoch.
