Botswana hat den Ruf, das teuerste Safariland im südlichen Afrika zu sein. Das stimmt, aber nur für einen Teil der Reise. Die Parkgebühren sind moderat, ein Selbstfahrer mit Dachzelt kommt mit einem Bruchteil dessen aus, was eine Nacht in einem Camp im Delta kostet. Viele Preise stammen von Anbietern, die selbst verkaufen; nimm sie als Größenordnung. Alle Beträge haben den Stand September 2026.
Die Kurzantwort
Wer ins innere Okavango-Delta fliegt und in Lodges wohnt, zahlt pro Person und Nacht meist vierstellig in US-Dollar. Ein Anbieter nennt für Luxus-Safaris im Delta 1.000 bis 3.500 US-Dollar (rund 870 bis 3.050 €) pro Person und Nacht und für eine Woche ab etwa 5.000 US-Dollar (rund 4.350 €; Stand August 2025). Günstiger wird es in der Regenzeit, in einfacheren Camps am Rand des Deltas oder auf einer mobilen Safari. Am wenigsten zahlst du als Selbstfahrer auf den Campsites in Moremi und Chobe. Dort sind der Mietwagen und die Parkgebühren die großen Posten.
- Lodge im Delta
- 740 bis 1.980 USD (rund 650 bis 1.750 €)pro Person und Nacht, ein Camp, 2026
- Parkgebühr
- BWP 270 (rund 18 €)Chobe und Moremi, pro Person und Tag
- Andere Parks
- BWP 190 (rund 13 €)pro Person und Tag, seit April 2022
- Hilux mit Dachzelt
- N$ 2.555 bis 4.090 (rund 140 bis 220 €)pro Tag, ein Vermieter, 2026
- Tourismusabgabe
- keine2017 angekündigt und zurückgezogen
Warum Botswana so teuer ist
Das ist Absicht. 1990 beschloss Botswana eine Tourismuspolitik, die laut englischer Wikipedia auf zahlungskräftige Gäste aus Europa, Nordamerika, Australien und Neuseeland zielte, um die Einnahmen zu steigern. Im Land heißt das Prinzip „high value, low volume“: wenige Besucher, die viel ausgeben. Die Zeitung Sunday Standard schrieb 2020 in einem Kommentar, das Modell sei bewusst gewählt worden, um die unberührten Landschaften zu schützen, vor allem das Okavango.
Umgesetzt wird das über Konzessionen. Im Delta und in Chobe vergibt der Staat Gebiete an Betreiber und begrenzt so die Zahl der Betten. Ein UNESCO-Bericht von 2014 zählte im Welterbegebiet 2.129 Gästebetten. Wenig Betten und Anreise per Kleinflugzeug machen den Preis, nicht der Parkeintritt. Kritiker sprechen von Enklaven-Tourismus, weil viele Camps ausländischen Eigentümern gehören.
Die staatlichen Gebühren fallen daneben kaum ins Gewicht. Tourismusminister Wynter Mmolotsi sagte im Februar 2026, Botswanas Parkgebühren gehörten zu den niedrigsten der Region.
Lodges im Delta: was eine Nacht kostet
Nur wenige Camps veröffentlichen ihre Preise. Eines davon ist Atzaró Okavango. Die Tarife gelten pro Person und Nacht in einer Suite, in US-Dollar.
| Saison | Monate | 2026 | 2027 |
|---|---|---|---|
| Emerald Season | Januar bis März, Dezember | 740 USD (rund 650 €) | 980 USD (rund 850 €) |
| Mid Season | April, Mai, Oktober, November | 1.310 USD (rund 1.150 €) | 1.590 USD (rund 1.400 €) |
| Peak Season | Juni bis September | 1.980 USD (rund 1.750 €) | 2.350 USD (rund 2.050 €) |
Quelle ist die Tarifseite des Camps, Stand September 2026. Dazu kommt eine Conservation Levy von 85 US-Dollar (rund 74 €) pro Person und Nacht. Transfers sind eingeschlossen. Derselbe Aufenthalt kostet im Juli fast das Dreifache wie im Februar. Von 2026 auf 2027 steigen die Sätze je nach Saison um 240 bis 370 Dollar (rund 210 bis 320 €).
Nach oben ist viel Luft. Mombo, Vumbura Plains und Xigera liegen laut Anbieterübersichten über 2.500 US-Dollar (rund 2.200 €), für Xigera werden für 2026 Tarife von 2.889 bis 5.043 Dollar (rund 2.500 bis 4.400 €) genannt (Stand September 2026). Andere Anbieter setzen das Minimum für eine ordentliche Lodge-Safari bei etwa 600 bis 800 Dollar (rund 520 bis 700 €) an. Die Saisongrenzen legt jedes Camp selbst fest. Ein Anbieter nennt Juni bis August als Hochsaison, Mai und September als Zwischensaison und November bis April als Green Season. Meist sind Mahlzeiten, Aktivitäten und die Buschflüge zwischen den Camps im Preis enthalten, oft auch die Parkgebühren. Frag bei jedem Angebot nach, was fehlt. Wie das Delta aussieht und welche Gebiete man per Flugzeug erreicht, steht auf der Seite Okavango-Delta.
Mittelklasse und kleines Budget
Zwischen Luxuscamp und Dachzelt gibt es einiges. Ein Anbieter aus Kapstadt nennt folgende Spannen pro Nacht, das Datum der Angaben ist unklar: Oddballs Camp 430 bis 530 US-Dollar (rund 380 bis 460 €), Delta Camp 430 bis 520 Dollar (rund 380 bis 450 €), Moremi Crossing 480 bis 580 Dollar (rund 420 bis 510 €), Semowi Lodge am Panhandle 280 bis 380 Dollar (rund 240 bis 330 €) und Guma Lagoon Camp 150 bis 250 Dollar (rund 130 bis 220 €). In der Green Season von Dezember bis März seien die Camps 30 bis 50 Prozent günstiger.
Ausflüge ab Maun
Maun liegt am Südrand des Deltas. Von hier geht es auch ohne Lodge aufs Wasser. Ein Reiseführerportal nennt für eine Mokoro-Tagestour rund 40 bis 60 US-Dollar (etwa 35 bis 52 €) pro Person, mit Transport zur Einsetzstelle, einem Poler, der den Einbaum durch das Schilf stakt, und einer Wanderung auf einer Insel (ohne Datum, Stand September 2026 abgerufen). Derselbe Führer nennt für einen Rundflug über das Delta rund 150 Dollar (etwa 130 €) für 30 Minuten und 250 Dollar (rund 220 €) für eine Stunde.
Ein Veranstalter in Maun bietet zwei Nächte im Delta für 625 US-Dollar (rund 550 €) pro Person an, mit Zelt, Vollpension, Mokoro und Pirschwanderungen. Abfahrt ist dienstags von Mai bis September (Tarif 2026/27). Tagestouren macht er erst ab vier Personen, den Preis nennt er nur auf Anfrage. Ins innere Delta mit seinen abgelegenen Camps kommst du so nicht, aber du sitzt im Mokoro.
Mobile Safari
Ein Guide fährt, ein kleines Team baut das Lager auf. Fünf Tage in Moremi kosten laut demselben Anbieter aus Kapstadt 1.000 bis 1.750 US-Dollar (rund 870 bis 1.550 €) pro Person. Beim Mitmach-Camping (Participation Camping) hilfst du beim Aufbau selbst mit, ab etwa 200 Dollar (rund 170 €) pro Tag. Auch hier ist das Datum der Angaben unklar.
Selbstfahrer: Mietwagen, Campsites, Parkgebühren
Der Mietwagen mit Dachzelt
Die Preise stammen aus der Tarifliste 2026 des Vermieters Bushlore mit Depots in Windhoek, Maun und Kasane (Stand Juni 2026). Sie gelten in Namibia-Dollar pro Tag bei 8 bis 15 Miettagen.
| Fahrzeug | Low (5.1. bis 19.3.) | Medium | High | Peak (20.7. bis 15.8.) |
|---|---|---|---|---|
| Toyota Hilux 4x4, Automatik, Dachzelt für 2 | N$ 2.555 (rund 140 €) | N$ 3.045 (rund 160 €) | N$ 3.830 (rund 210 €) | N$ 4.090 (rund 220 €) |
| Land Cruiser 79, Schaltung, Camping für 2 | N$ 3.115 (rund 170 €) | nicht erfasst | nicht erfasst | N$ 4.765 (rund 260 €) |
Die Hochsaison läuft vom 1. bis 19. Juli und vom 16. August bis 10. November. Der Namibia-Dollar ist eins zu eins an den Rand gekoppelt. Holst du den Wagen in Maun oder Kasane ab, kommt eine Depotgebühr von R 8.000 (rund 430 €) in der Nebensaison und R 8.300 (rund 450 €) in der Hochsaison dazu, in Windhoek und Johannesburg nicht (Stand September 2026). Die Selbstbeteiligung liegt bei N$ 30.000 (rund 1.600 €). Mit dem Zusatzschutz für N$ 495 (rund 27 €) am Tag sinkt sie auf null.
Zwei Wochen im Hilux kosten nach dieser Liste in der Nebensaison N$ 35.770 (rund 1.900 €), in der Hochsaison N$ 53.620 (rund 2.900 €), ohne Depotgebühr und Zusatzschutz (Stand September 2026). Wer in Windhoek abholt und in Maun abgibt, zahlt N$ 12.000 (rund 640 €) Überführung. Mehr zu Fahrzeugen und Grenzpapieren auf der Seite Mietwagen, Pisten und Dachzelt.
Campsites
Die Campsites in Moremi und Chobe vergibt die Parkbehörde DWNP an private Betreiber. Du buchst dort und zahlst getrennt vom Parkeintritt. Die Preislisten von Kwalate und SKL sind undatiert und vermutlich veraltet. Kwalate Safaris (South Gate, Xakanaxa, Ihaha) nennt dort 40 US-Dollar (rund 35 €) pro Erwachsenem und Nacht, SKL Camps (Khwai, Savuti, Linyanti) 50 Dollar (rund 44 €), jeweils plus P10 (rund 0,70 €) Bettenabgabe. Für Third Bridge, betrieben von Xomae, nennt eine Anbieterseite P561 (rund 37 €) pro Person nach dem Tarif 2023/24. Die Betreiberseite von SKL selbst spricht von 20 bis 50 Dollar (rund 17 bis 44 €) pro Person und Nacht in Parks und Reservaten.
Parkgebühren: jeder angefangene Tag zählt
Seit 1. April 2022 zahlen Nicht-Residenten in Chobe und Moremi BWP 270 (rund 18 €) pro Person und Tag, in allen anderen Parks und Reservaten BWP 190 (rund 13 €; Stand September 2026). Nach Angaben eines Anbieters zählt jeder angefangene Tag, auch der Abreisetag. Kinder zahlen die Hälfte. Bei der Altersgrenze sind sich die Anbieter uneins. Bezahlt wird bar am Tor oder vorab mit Karte im DWNP-Büro in Maun.
Für das Auto kommt eine Tagesgebühr dazu, und hier widersprechen sich die Quellen. Für einen ausländisch zugelassenen Wagen unter 3,5 Tonnen nennt ein älteres Tabellenblatt der Parkbehörde BWP 50 (rund 3,30 €), eine Anbieterseite BWP 75 (rund 5,00 €), ein Portal BWP 115 (rund 7,60 €). Frag am Tor nach dem aktuellen Satz. Mietwagen mit botswanischem Kennzeichen zahlen den niedrigeren Satz für lokal zugelassene Fahrzeuge.
Die Erhöhung auf BWP 500 (rund 33 €) zum 1. April 2026 kam nicht. Am 31. März 2026 hat das Ministerium sie verschoben, laut Presse um zwei Jahre. Einzelne Portale rechnen trotzdem schon mit den höheren Sätzen, prüf also, welcher Satz in einem Angebot steckt.
Rechenbeispiel: 7 Nächte in Moremi und Chobe
Zwei Erwachsene, ein ausländisch zugelassener Mietwagen, 3 Nächte in Moremi, 2 Nächte in Savuti und 2 Nächte an der Chobe Riverfront. Savuti und die Riverfront gehören beide zum Chobe-Nationalpark.
| Posten | Rechnung | Betrag |
|---|---|---|
| Moremi, 3 Nächte = 4 Tage | 4 × 2 × BWP 270 (rund 18 €) | BWP 2.160 (rund 140 €) |
| Chobe, 4 Nächte = 5 Tage | 5 × 2 × BWP 270 (rund 18 €) | BWP 2.700 (rund 180 €) |
| Personen, 9 Tage | BWP 4.860 (rund 320 €) | |
| Fahrzeug, 9 Tage | 9 × BWP 50, 75 oder 115 (rund 3,30, 5,00 oder 7,60 €) | BWP 450 bis 1.035 (rund 30 bis 68 €) |
| Summe | BWP 5.310 bis 5.895 (rund 350 bis 390 €) | |
| Zum Vergleich: Personen mit BWP 500 (rund 33 €) | 9 × 2 × BWP 500 (rund 33 €) | BWP 9.000 (rund 590 €) |
Eigene Rechnung, Stand September 2026. Der Wechseltag zwischen Moremi und Chobe zählt darin doppelt. Von Savuti zur Riverfront fährst du über Kachikau, ein Stück außerhalb des Parks. Zählt das Tor den Tag der Wiedereinfahrt neu, kommen BWP 540 (rund 36 €) und ein weiterer Fahrzeugtag dazu. Frag am Tor nach, wie es das handhabt. Mit der verschobenen Erhöhung würden allein die Personengebühren fast doppelt so hoch.
Dazu kämen die Campsites. Mit den undatierten Preisen von oben wären das für diese Route rund 600 US-Dollar (etwa 520 €) für zwei Personen plus BWP 140 (rund 9,20 €) Bettenabgabe, eigene Rechnung, Stand September 2026. Welche Plätze 2026 offen sind, prüfst du vor der Buchung: Moremi war im März 2026 wegen Überschwemmung gesperrt und ist seit 13. April nur eingeschränkt offen, Third Bridge war danach geschlossen. Ein Reiseblog hat für 10 Tage zu zweit einmal zusammengezählt: 2.000 Dollar (rund 1.750 €) Mietwagen, 1.000 Dollar (rund 870 €) Unterkunft, 420 Dollar (rund 370 €) Parkgebühren, insgesamt 4.700 Dollar (rund 4.100 €). Das Jahr steht nicht dabei. Routen und Etappen stehen auf der Seite Botswana-Rundreise.
Flüge: Anreise und Buschflüge
Aus Europa gibt es keinen Direktflug. Nach Maun und Kasane fliegst du über Johannesburg, Kapstadt oder Windhoek, unter anderem mit Airlink, Air Botswana und FlyNamibia. FlyNamibia fliegt seit April 2026 viermal pro Woche von Windhoek nach Maun, und nach Windhoek geht es nonstop mit Discover Airlines ab Frankfurt und München.
Ins Delta selbst fliegen nur Charter, etwa Mack Air oder Wilderness Air, meist 15 bis 45 Minuten ab Maun. Die Flüge bucht in der Regel der Veranstalter oder die Lodge, und oft stecken sie im Nachtpreis. Achte aufs Gepäck. Zwei Fluggesellschaften erlauben 20 Kilo einschließlich Handgepäck in weichen Taschen, die Tourismusbehörde nennt auch 12 bzw. 15 plus 5 Kilo. Mack Air verkauft für schweres Gepäck einen Zusatzsitz, der 30 Kilo mehr bringt.
Trinkgeld: zwei Anbieter, zwei Tabellen
Trinkgeld ist in Botswana keine Pflicht, schreibt die Tourismusbehörde. In den Camps ist es trotzdem üblich. Zwei Reiseanbieter geben unterschiedliche Richtwerte, pro Gast und Tag:
| Für wen | Expert Africa | Discover Africa |
|---|---|---|
| Guide | 10 bis 20 USD (rund 8,70 bis 17 €; Gruppe), 20 bis 40 USD (rund 17 bis 35 €; privat) | 20 USD (rund 17 €) |
| Tracker | 5 bis 10 USD (rund 4,40 bis 8,70 €) | 15 USD (rund 13 €) |
| Mokoro-Poler, Butler | 5 bis 10 USD (rund 4,40 bis 8,70 €) | keine Angabe |
| Übriges Personal | 5 bis 10 USD (rund 4,40 bis 8,70 €) | 20 USD (rund 17 €) |
Stand September 2026. Expert Africa rät, einmal am Ende jedes Camp-Aufenthalts zu geben, meist in die gemeinsame Tip-Box, und nennt Pula als bevorzugte Währung, Dollar, Rand, Euro und Pfund gingen auch. Discover Africa lässt nur Pula und US-Dollar gelten und nennt für Restaurants 10 bis 15 Prozent.
Keine Tourismusabgabe bei der Einreise
Im Mai 2017 meldete die Zeitung Mmegi, alle Besucher von außerhalb der SADC sollten ab Juni 2017 bei der Einreise 30 US-Dollar (rund 26 €) zahlen. Der Start wurde verschoben. Am 11. Dezember 2017 zog das Ministerium den Gesetzentwurf zurück. Kritisiert worden war unter anderem, dass von den 30 Dollar (rund 26 €) nur 12 in den Tourismus fließen sollten und 18 an eine britische Verwaltungsfirma.
Das Auswärtige Amt und die Tourismusbehörde erwähnen keine Abgabe (Stand September 2026), und als die Regierungszeitung im Februar 2026 über neue Gebühren berichtete, ging es um Parks und Lizenzen, nicht um die Einreise. Österreichs Außenministerium erwähnt noch eine Zahlungsbestätigung für eine Einreisegebühr. Der Wortlaut entspricht der Regel von 2017, der Text ist vermutlich veraltet. Mehr zur Einreise auf der Seite Einreise, Malaria, Sicherheit.
Unser TippLeg zwei Angebote für eine Lodge-Safari nebeneinander und frag bei beiden dieselben Punkte ab: Sind Parkgebühren, Conservation Levy und Buschflüge im Nachtpreis enthalten? Nach welchem Gebührensatz wurde gerechnet? Wer 2027 oder 2028 reist, sollte wissen, ob der Veranstalter die verschobene Erhöhung schon eingeplant hat oder sie nachberechnen darf.
Euro-Beträge gerundet. Kurse: 1 € = 1,15 US-Dollar = 18,62 Rand (Referenzkurs der Europäischen Zentralbank vom 22.09.2026), 1 € = 15,15 Pula (Kurs der Bank of Botswana vom 22.09.2026). Der Namibia-Dollar ist 1:1 an den Rand gebunden.
Häufige Fragen zu den Kosten
Warum ist eine Reise nach Botswana so teuer?
Botswana hat 1990 eine Tourismuspolitik beschlossen, die gezielt auf zahlungskräftige Gäste setzt, bekannt als „high value, low volume“. Im Okavango-Delta gibt es deshalb wenige, kleine Camps, die meist nur per Buschflug erreichbar sind und in US-Dollar abrechnen. Die staatlichen Parkgebühren selbst sind im Vergleich dazu gering.
Wie werden die Parkgebühren in Botswana abgerechnet?
Die Parkgebühren in Botswana gelten pro Person und Tag, dazu kommt eine Tagesgebühr für das Auto. Nach Angaben eines Anbieters zählt jeder angefangene Tag einschließlich des Abreisetags, drei Nächte in Moremi ergeben also vier Tagesgebühren. Bezahlt wird bar am Tor oder vorab im Büro der Parkbehörde in Maun.
Muss man bei der Einreise nach Botswana eine Tourismusabgabe zahlen?
Nein. Botswana hatte 2017 eine Einreiseabgabe für Besucher von außerhalb der SADC angekündigt, das Ministerium zog den Gesetzentwurf im Dezember 2017 aber zurück. Auch das Auswärtige Amt erwähnt keine solche Abgabe.
Wann ist eine Lodge-Safari im Okavango-Delta am günstigsten?
In der Regenzeit, die Lodges Green oder Emerald Season nennen. Ein Camp im Okavango-Delta verlangt dann weniger als die Hälfte seines Hochsaisonpreises. Wo die Saisongrenzen liegen, legt jede Lodge selbst fest.
Kann man das Okavango-Delta auch mit kleinem Budget sehen?
Ja, von Maun aus. Veranstalter dort bieten Mokoro-Tagestouren und kurze Touren mit Übernachtung im Zelt an, außerdem Rundflüge über das Delta. Die abgelegenen Camps im inneren Delta erreichst du auf diese Weise nicht, dafür kostet ein Tag nur einen Bruchteil einer Lodge-Nacht.